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Rubble Master treibt Bauschutt Recycling in Thailand voran

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©RUBBLE MASTER

Das thailändische Verkehrsministerium setzt bei der Wiederverwertung von Beton und Asphalt auf Technologie aus Oberösterreich. Eine mobile Brechanlage von Rubble Master verarbeitet in Bangkok bis zu 110 Tonnen Material pro Stunde. Für den Hersteller wird Südostasien damit zu einem wichtigen Wachstumsmarkt.

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Der oberösterreichische Hersteller Rubble Master baut seine Präsenz in Südostasien aus. Das Department of Highways des thailändischen Verkehrsministeriums setzt bei der Aufbereitung von Beton und Asphalt auf mobile Brechtechnik des Unternehmens. Gemeinsam mit dem lokalen Vertriebspartner Eastconsult Company wurde in Bangkok ein konkretes Recyclingprojekt umgesetzt.

Hintergrund sind die hohen Investitionen Thailands in den Ausbau seiner Infrastruktur. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine effizientere Nutzung von Baustoffen. Lange Transportwege, hohe Energie und Logistikkosten sowie begrenzte Deponiekapazitäten erhöhen insbesondere in wachsenden Ballungsräumen den wirtschaftlichen Druck.

Bis zu 110 Tonnen Recyclingmaterial pro Stunde

Zum Einsatz kommt eine mit Anbausieb ausgestattete Brechanlage des Typs RM 70GO! 2.0. Bei der Vorführung produzierte die Anlage nach Angaben des Unternehmens bis zu 110 Tonnen aufbereitetes Material pro Stunde in einer Körnung von 0 bis 36 Millimetern.

Das Recyclingmaterial kann unter anderem im Straßenbau, als Verfüllmaterial oder als Ausgangsstoff für neuen Beton eingesetzt werden. Neben Beton wurde bei dem Projekt auch Asphalt verarbeitet.

„Entscheidend ist, Recycling nicht nur ökologisch, sondern wirtschaftlich argumentierbar zu machen“, sagt Rubble Master Gründer Gerald Hanisch. Gerade bei Asphalt und mineralischem Abbruchmaterial sieht das Unternehmen in Thailand erhebliches Potenzial.

Wissenstransfer für thailändische Ingenieure

Teil des Projekts war auch die Schulung der künftigen Anwender. Zwei Ingenieure von Rubble Master trainierten eine Woche lang rund 25 Ingenieure und Maschinenbediener des thailändischen Verkehrsministeriums vor Ort.

„Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war der Wissenstransfer“, erklärt Werner Ammerer, Head of Global Marketing bei Rubble Master. Neben der Maschinentechnik sollen damit auch Knowhow, Service und die praktische Anwendung der Recyclingverfahren im Markt verankert werden.

Bei der Präsentation waren nach Angaben des Unternehmens hochrangige Vertreter des Department of Highways und des Verkehrsministeriums anwesend. Gemeinsam wurde auch geprüft, wie mobile Brechanlagen künftig in Bauprojekte und bestehende Materialkreisläufe integriert werden können.

Südostasien rückt stärker in den Fokus

Rubble Master sieht Thailand als möglichen Ausgangspunkt für weiteres Wachstum in Südostasien. Auch in Vietnam könnten zunehmende Verkehrsbelastung, längere Wege zu Deponien und das Wachstum der Metropolen die Nachfrage nach dezentraler Baustoffaufbereitung erhöhen.

Der Ansatz: Beton, Asphalt und Bauschutt werden möglichst direkt am Einsatzort verarbeitet und anschließend wieder als Baustoff genutzt. Dadurch können Transporte und Deponiemengen reduziert sowie vorhandene Rohstoffe länger im Materialkreislauf gehalten werden.

Für Rubble Master ist das Projekt in Thailand damit nicht nur ein weiterer internationaler Auftrag. Es dient zugleich als Referenz dafür, wie mobile Recyclingtechnik bei großen Infrastrukturvorhaben in schnell wachsenden Märkten eingesetzt werden kann.

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