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Biofabrique Vienna zeigt bei der Vienna Design Week neue Materialien aus Wiener Reststoffen

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©Robert Puteanu

Von 25. September bis 4. Oktober 2026 präsentiert die Biofabrique Vienna am Nordwestbahnhof bioregionales Design. Im Mittelpunkt stehen natürliche „Wiener Farben“ aus Lebensmittelabfällen und invasiven Pflanzen.

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Die Biofabrique Vienna der Wirtschaftsagentur Wien ist heuer Teil der Vienna Design Week. Von 25. September bis 4. Oktober 2026 zeigt die Ausstellung am Nordwestbahnhof, wie aus regional verfügbaren Reststoffen neue Materialien, Produkte und Wertschöpfungsketten entstehen können.

Im Zentrum steht die aktuelle Ausgabe der Biofabrique Vienna, die sich mit der Entwicklung von „Wiener Farben“ beschäftigt. Dabei handelt es sich um bioregionale, natürliche Farben, die aus unvermeidbaren Lebensmittelabfällen und invasiven Pflanzen aus Wien gewonnen werden. Die Projekte entstehen im Zusammenspiel von Kreativen, Industrie und Stadt.

Berühren, riechen, essen

Zu sehen sind unter anderem Arbeiten der diesjährigen Challenge-Gewinnerinnen und -Gewinner Anna Perugini mit „Applied Colours“ und Stefan Decker mit „Colours at Work“. Ihre Projekte beschäftigen sich mit Material-, Textil- und Produktionsfragen und zeigen die Zusammenarbeit von Gestaltung, Forschung und Produktion.

Die Ausstellung lädt dazu ein, Materialien und Ausgangsstoffe nicht nur anzusehen, sondern auch zu berühren, zu riechen und zu essen. Damit soll eine Auseinandersetzung mit einer regional verankerten Materialkultur ermöglicht werden.

Austausch mit Kreativwirtschaft und Industrie

Zum Auftakt findet am 25. September der „Biofabrique Vienna: Network Day“ statt. Von 16 bis 18.30 Uhr kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Kreativwirtschaft, Industrie, Forschung und Verwaltung zusammen.

Drei Entwicklungsstränge geben Einblick in die Arbeit der Biofabrique Vienna: die „Wiener Fliese“, „Wiener Farben“ sowie die mögliche Entwicklung eines biobasierten Ersatzes für Polystyrol. In Ask-Me-Anything-Sessions können Fragen zu Skalierung, Zertifizierung, Produktion, Governance und Netzwerkaufbau mit den Projektteams diskutiert werden.

Die Teilnahme am Network Day ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Tour am Nordwestbahnhof

Am 1. Oktober steht zudem eine Tour zu Projekten am ehemaligen Nordwestbahnhof auf dem Programm. Von 16 bis 17 Uhr werden die Biofabrique Vienna sowie zwei im Wettbewerb „Creatives for Vienna – Making Spaces“ ausgezeichnete Projekte vorgestellt: „Shade Commons“ von Konstantin Kim, Ekaterina Korchagina und Osvaldo Almendra sowie „(W)hole in One“ von Tracing Spaces.

Die Projekte zeigen, wie kreative Interventionen brachliegende Flächen aktivieren können. Auch die Tour ist kostenlos und findet am Nordwestbahnhof, Nordwestbahnstraße 16, 1200 Wien, statt. Hier geht es zur Anmeldung.

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