Das Bellaria Kino in der Museumstraße in Wien Neubau
©Chromorange, IMAGOFeierliche Inbetriebnahme des modernisierten Traditionshauses am Donnerstagabend. Regulärer Spiel- und Barbetrieb starten am Freitag.
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Es ist eine Kinogeschichte voller Dramatik – aber mit Happy End: Das Wiener Bellaria Kino hinter dem Volkstheater feiert nach rund siebenjähriger hürdenreicher Umbau- und Modernisierungsphase am Donnerstagabend mit dem isländischen Film "The Love That Remains" seine Wiedereröffnung. Der reguläre Spielbetrieb mit aktuellen Filmen genauso wie mit Leinwandklassikern startet dann am Freitag.
Herzstück der neuen alten Spielstätte – ursprünglich 1911 eröffnet – ist ein hochmoderner Kinosaal mit 116 Sitzplätzen. Für das Betreiberteam rund um Sophie und Michael Stejskal, die auch das Votiv Kino führen, war die Wiederbelebung der Kinoinstitution geradezu eine Tour de Force. Ursprünglich war die Wiedereröffnung 2022 vorgesehen, u.a. technische und logistische Schwierigkeiten, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, verzögerten den Baufortschritt aber immer wieder. Bei der Finanzierung setzte man auch auf eine Crowdfunding-Aktion.
Eine solche startet nun auch das Gastroteam, das mit der Bella Bella Bar im Kinofoyer das Publikum mit Snacks und Getränken versorgt. Mit dem Geld von Unterstützerinnen und Unterstützern, die dafür Gutscheine für das Lokal bekommen, wollen Moritz Baier und Daniel Botros (Café Liebling) nun die noch ausstehenden Schritte – etwa den Ausbau des Schanigartens, die finalen Details des historischen Innenraums und die Umgestaltung eines früheren Vorführraums in einen eigenen Barbereich – finanzieren.






