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Schweizer Hotels spüren Rückgang bei Gästen aus Asien

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Die Schweizer Hotellerie hat im April 2026 weniger Logiernächte gezählt als im Vorjahresmonat. Belastet wurde das Ergebnis stark vom Iran-Krieg: Gäste aus Asien und den Golf-Staaten reisten deutlich seltener in die Schweiz. Im März hatte die Branche nach den Rekordwerten in den ersten beiden Monaten heuer bereits einen Rückgang verzeichnet.

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Die Zahl der Übernachtungen ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. Überraschend kommt das nicht - bereits die erste Schätzung des BFS für den April war negativ ausgefallen.

Der Rückgang ist auf die gesunkene Nachfrage ausländischer Gäste zurückzuführen. Hier sank die Zahl der Logiernächte um deutliche 5,8 Prozent. Auch das klare Plus bei den einheimischen Gästen von 5,2 Prozent konnte dies nicht wettmachen.

Bei den ausländischen Herkunftsmärkten zeigte sich im April ein sehr unterschiedliches Bild. Besonders stark rückläufig war die Nachfrage aus Asien: Die Zahl der Logiernächte sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 29 Prozent.

Vor allem aus den Golf-Staaten reisten vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs deutlich weniger Gäste in die Schweiz. Dort brachen die Übernachtungen um 47 Prozent ein. Aber auch aus Indien (-32 Prozent) und China (-15 Prozent) wurden markante Rückgänge verzeichnet. Die Zahl der Logiernächte aus europäischen Ländern nahm unterdessen leicht zu (+0,7 Prozent).

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