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US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag noch erklärt, Washington und Teheran hätten eine Absichtserklärung zur Wiedereröffnung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormuz "weitgehend ausgehandelt". Am Sonntag dämpfte er jedoch die Hoffnungen auf einen raschen Durchbruch. Er habe seine Unterhändler angewiesen, nichts zu überstürzen, erklärte Trump. Die US-Blockade iranischer Schiffe bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Vertrag unterzeichnet sei.
Auch auf iranischer Seite gibt es Vorbehalte: Teheran fordert ein Ende der US-Angriffe und des parallelen Konflikts im Libanon, während Israel Handlungsfreiheit gegen die Hisbollah-Miliz verlangt. "Trotz aller verbleibenden Vorbehalte und Risiken mit Blick auf das Friedensabkommen und die Straße von Hormuz gibt es nun Licht am Ende des Tunnels", sagte Analyst Saul Kavonic von MST Marquee. Dies werde kurzfristig für eine gewisse Entlastung bei den Ölpreisen sorgen.
Experten gehen jedoch davon aus, dass die durch den Ende Februar begonnenen Krieg ausgelöste Energiekrise andauern wird. Strittig ist außerdem die künftige Hoheit über die Straße von Hormuz, durch die vor dem Konflikt ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurde. Selbst bei einem sofortigen Kriegsende werde der Schiffsverkehr dort frühestens 2027 wieder sein normales Niveau erreichen, hatte der Chef der nationalen Ölgesellschaft von Abu Dhabi vergangene Woche gewarnt.
An employee wroks at a gas station in the north of Quito, on March 12, 2026. Fuel prices rose by around twelve cents per gallon amid oil price fluctuations caused by the conflict in the Middle East. Fuel prices in Ecuador are adjusted monthly based on a band system applied by the government following the elimination of subsidies. (Photo by Rodrigo BUENDIA / AFP)






