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Der erste neue TGV fuhr am Freitagvormittag von Paris nach Marseille. Die SNCF hat 160 Züge bestellt, 100 davon für den französischen Markt. Sie sollen nach und nach die derzeit fahrenden Züge ersetzen, die teils aus den 1990er Jahren stammen. Die SNCF hebt besonders die Flexibilität der neue Züge hervor: Die Anzahl der Wagen lasse sich je nach Bedarf in weniger als einem Tag anpassen, jeder Wagen verfüge über eine Befestigungsvorrichtung für die Ausstattung der ersten und zweiten Klasse. Auch die Abstellflächen für Gepäck und Fahrräder lassen sich demnach nach Saison anpassen.
In einem Zug finden bis zu 700 Passagiere Platz. Die SNCF verspricht mehr Beinfreiheit, bequemere Sitze, eine zweistöckige Bar sowie WLAN "auf höchstem Niveau", das jedoch weiterhin von der Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter abhängt.
