Wenn sich der Sommer langsam seinem Ende zuneigt, steigt bei vielen Familien das Bedürfnis, die schönen und warmen Tage noch so lang wie möglich zu genießen. Einmal noch Last Minute Urlaub machen, in die Wärme, ans Meer – das ist der Traum vieler Eltern. Oder gleich auf die Herbstferien warten und eine längere Auszeit ins Auge fassen? Hauptsache viel gemeinsame Quality Time!
Last Minute Urlaub machen: das muss man wissen
Die meisten Urlaubsdestinationen am Meer erleben ihre Hochsaison in den frühen Wochen der Sommerferien und sind dann gut gebucht. Gegen Ende der Ferien, also in der zweiten August-Hälfte und Anfang September, stehen die Chancen auf Urlaubsschnäppchen wieder besser. Dazu kommt, dass in Deutschland die ersten Schulen im August schon wieder ins Schuljahr starten, was die Nachfrage zusätzlich sinken lässt. Last Minute Verreisende sind naturgemäß hinsichtlich Auswahl eingeschränkt. Gottfried Math, Geschäftsführer von TUI Österreich, empfiehlt im Interview mit dem Chill Report daher, sich vorab wenig einzuschränken und allen möglichen Destinationen gegenüber offen zu sein. Wer wegfliegen möchte, sollte flexibel hinsichtlich Abflugzeit und -ort bleiben.
Gute Karten haben außerdem Familien, die in Österreich bleiben möchten, ein Nachbarland wie Italien ins Auge fassen oder in ein anderes Land wollen, das mit dem Auto oder Zug erreichbar ist. Flugreisen sind zwar ein Abenteuer und versprechen etwas mehr Tapetenwechsel, fehlende Flugkontingente oder -verbindungen können aber dazu beitragen, dass bestimmte Ziele Last Minute nicht mehr verfügbar sind – obwohl es vielleicht vor Ort genügend freie Hotelzimmer gäbe.
Hauptsache Quality Time
Ob Strand und Meer, Golf und Wandern und vieles mehr: Der Last Minute Urlaub mit der Familie wird gleich noch traumhafter, wenn er preiswert ist. time4me kombiniert beispielsweise wunderschöne Hotels in Österreich und im Ausland mit zielgerichteten Gesundheitsprogrammen. Einerseits gibt es spezielle Konditionen bei den Hotelkosten, andererseits werden bestimmte Behandlungen wie Massagen, Treatments und Trainings übernommen und sind für die Gäste somit gratis. Bei time4me Family stehen besonders Eltern mit ihren Kindern im Mittelpunkt.
Das Ziel ist es, gemeinsame Erinnerungen fürs Leben zu schaffen. Und das gelingt nur, wenn die Kinder mit an Bord sind und nicht ständig am Smartphone kleben. Verbote helfen in diesem Zusammenhang wenig, sie führen nur zu Trotz, schlechter Laune und einem miesen Urlaub für alle. Schon vor der Reise sollten daher geklärt werden, wann und wo das Handy auf jeden Fall Pause hat. Gute Beispiele wären die Essenszeiten und Restaurants.
Das Ziel ist es, gemeinsame Erinnerungen fürs Leben zu schaffen.
Tipps für Eltern:
Wählen Sie ein Hotel mit einem breiten Angebot an Betätigungsmöglichkeiten.
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und gönnen Sie sich digital detox. Sie könnten zum Beispiel eine Digitalkamera einpacken und damit Fotos machen.
Planen Sie abwechslungsreiche Aktivitäten, die den Vorlieben Ihrer Kinder entsprechen.
Lassen Sie die Kinder mitplanen, so sind sie stärker eingebunden und neugierig auf das, was kommt.
Gemeinsame Zeit ist wichtig, doch auch das Spielen mit anderen Kindern gehört zu einer gesunden Entwicklung. Hotels mit Animationsangebot oder Kids und Teens Clubs sind daher immer eine gute Wahl.
Seien Sie auf schlechtes Wetter vorbereitet: Brettspiele und Bücher sind schnell eingepackt.
Strukturen sind auch im Urlaub wichtig. Gemeinsame Essenszeiten, Vorlesen vor dem Zubettgehen – Dinge, die auch daheim gut funktionieren können Sie (vor allem bei jüngeren Kindern) weiterführen.
Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck. Kein Urlaub muss perfekt sein.
Aktiver Urlaub ist nicht nur Sport!
Viele Hotels bieten abwechslungsreiche Möglichkeiten an, sich körperlich zu betätigen: Tennisplätze, Kletterhallen, Mountainbike-Strecken, Pferde, Bogenparks – die Auswahl scheint unendlich. Genauso, wie nicht jeder Elternteil sportbegeistert ist, ist auch nicht jedes Kind zum Profisportler geboren. Das ist auch völlig in Ordnung, denn ein aktiver Urlaub ist so viel mehr als Sport.
Aktivsein kann auch bedeuten, gemeinsam spazieren zu gehen, die Rutschenwelt im Wasserpark zu erobern, sich am Liegestuhl liegend Geschichten auszudenken, gemeinsam kreativ zu werden oder einfach gute Gespräche zu führen. Wichtig ist es, die Zeit nicht einfach verrinnen zu lassen, sondern achtsam und bewusst die Momente als Familie zu genießen.
