Der Green Road Award ist der italienische Oscar des Radtourismus. Die Auszeichnung geht heuer an einen Radweg in der Region Umbrien.
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Die italienische Region Umbrien hat mit dem Radweg entlang des Trasimeno-Sees den „Green Road Award 2026“ gewonnen. Der als „italienischer Oscar des Radtourismus“ bekannte Preis wird jährlich an Regionen vergeben, die mit ihren „grünen Wegen“ Radreisen und nachhaltigen Tourismus fördern. Den zweiten Platz belegte die Region Apulien mit dem Rundkurs im Gebiet des Gargano entlang der südlichen Adria.
Den dritten Rang teilen sich die Region Piemont mit dem Radweg „Via del Mare“ und die Region Latium mit dem „Radweg der Etrusker“. Für die diesjährige Ausgabe sind nach Angaben der Veranstalter 33 Bewerbungen eingegangen. Eine Sonderauszeichnung in der Kategorie Pilger- und Wanderwege erhielt die Region Kalabrien für den "Weg der Normannen".
Auszeichnung erstmals auch für Reitrouten vergeben
Die erstmals vergebene Auszeichnung für Reitrouten ging an die Region Abruzzen für die „Reitroute des Bergs Gran Sasso“. Die Sonderauszeichnung zum Thema „Stille“, dem Schwerpunkt des Wettbewerbs 2026, erhielt die Region Toskana für die Route „Grand Tour Costa degli Etruschi“. Die Region Sardinien wurde mit dem Pressepreis für die „Shardana Bikeventure“ geehrt. Als besonders fahrradfreundliches ausländisches Reiseziel wurde Frankreich ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand am Freitagabend in Sanremo statt. Gastgeber war die Region Ligurien, deren „Cycling Riviera“ im vergangenen Jahr den ersten Platz belegt hatte. Heute soll dort mit der Eröffnung des letzten noch fehlenden Abschnitts zwischen den Städten Imperia und Diano Marina das Radwegenetz vollendet werden.






