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Statt die Ortstaxe in der Bundeshauptstadt zu erhöhen, "wäre es fair, wenn auch andere Branchen einen prozentuellen Anteil zur Sanierung der maroden Gemeindefinanzen abliefern, nach Unternehmensgröße gestaffelt und zeitlich befristet", fordert Ipp. "Dass 444 Wiener Hotels 80 Mio. aufbringen sollen und 125.000 andere Wiener Unternehmen keinen Cent, ist nicht einzusehen."
Die Kritik der ÖHV sei "für uns nicht nachvollziehbar", hieß es aus dem Büro der Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) gegenüber der APA. "Die nun in Kraft tretende Ortstaxenregelung ist kein Alleingang der Stadt Wien, sondern das Ergebnis eines Ortstaxengipfels im September 2025, bei dem gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien, der ÖHV, WienTourismus sowie Fach- und Rechtsexpert*innen eine Einigung erzielt wurde", wird betont.
Ursprünglich sollte ab 1. Dezember 2025 ein Satz von 8,5 Prozent gelten. Nach Protesten aus der Branche einigte man sich im vergangenen September auf eine Verschiebung und schrittweise Anpassung. Ein Jahr nach der Erhöhung auf 5 Prozent klettert die Ortstaxe dann auf 8 Prozent.