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Freilich sei die Lage für die Betriebe aktuell nicht angenehm, zumal ausbleibende Umsätze über den Tag kaum am Abend kompensiert werden könnten. Konsumzurückhaltung bzw. weniger Gäste im Hochsommer oder der generell geringere Alkoholkonsum seien aber keine neuen Phänomene, hielt der Wirtschaftskämmerer und Gastronom fest.
Auch dass die wirtschaftliche Belastung heuer bei den Rekordtemperaturen in vielen Regionen schlimmer als in früheren Jahren ausfällt, könne man "pauschal nicht sagen". Aus Gastro-Sicht gehe es da auch um die Frage, welche Art von Betrieb und wo dieser geführt werde. "An Badeseen zum Beispiel machen wir gerade ein Bombengeschäft."
Eine Anpassung der Öffnungszeiten bzw. eine Siesta in der Gastro, wie diese vereinzelte Betriebe schon haben, empfiehlt Rainer grundsätzlich nicht. Ob das zweckmäßig sei, komme stark auf die Rahmenbedingungen des jeweiligen Lokals an. "Da kommen die Kundschaften, die es gewohnt sind, dass man zu bestimmten Zeiten offen hat, und dann stehen sie vor verschlossenen Türen. Am Ende des Tages ist das vielleicht sogar kontraproduktiv", so Fachverbandsobmann Rainer. Das Personal für die schwächer bzw. stärker frequentierten Zeiten umzuplanen, mache, wenn möglich, aber jedenfalls Sinn.
++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Themen "Gastronomie / Tourismus / Teuerung / Inflation": Im Bild ein leerer Gastgarten, aufgenommen am Mittwoch, 27. März 2024, am Naschmarkt in Wien.
