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Am Dienstag waren dem Portal zufolge aufgrund der Störung etwa 1.300 Flüge ausgefallen. Der britische Nachrichtensender Sky News berichtete von Passagieren, die teils auf dem Fliesenboden im Terminal übernachten mussten.
Der genaue Grund für die Probleme war zunächst unklar. Eine Cyberattacke werde als Ursache jedoch ausgeschlossen, sagte der Chef des britischen Flugsicherungsunternehmens NATS, Martin Rolfe, der BBC. Das Problem sei inzwischen behoben, habe jedoch einen erheblichen Rückstau verursacht, der nun abgearbeitet werde.
NATS ist in Großbritannien für 15 Flughäfen zuständig. Betroffen von der Störung waren am Dienstag neben Heathrow auch London Gatwick, London Stansted sowie die Airports in Manchester und Birmingham und weitere.
Von mehreren Airlines kam scharfe Kritik an dem Dienstleister. NATS-Geschäftsführer Rolfe wurde zudem von der britischen Verkehrsministerin Heidi Alexander einbestellt. Ryanair-Top-Manager Neal McMahon forderte Rolfe laut der britischen Nachrichtenagentur PA zum Rücktritt auf.
Auch an deutschen Flughäfen machten sich die Probleme bemerkbar. Zum Beispiel wurden Flüge von Frankfurt oder Düsseldorf nach London gestrichen, wie auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen zu sehen war. Am Flughafen Wien wurde Mittwochfrüh laut Webseite ein einzelner Flug nach London gestrichen.
