Wien-Wahl von

Wien-Wahl: Koalition der SPÖ
mit ÖVP wäre "Todesumarmung"

Vassilakou warnt: Würde Stillstand bedeuten und nur die FPÖ stärken

Maria Vassilakou © Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) warnt die Wiener SPÖ davor, nach der Wahl nicht mit den Grünen, sondern mit der ÖVP zusammenzuarbeiten. Dies wäre eine "Todesumarmung", die Stillstand bedeuten und nur die FPÖ stärken würde, zeigte sie sich am Donnerstag überzeugt. Die Geschehnisse in der Steiermark würden dies verdeutlichen.

Zwar sei dort eine "Reformpartnerschaft" ausgerufen worden, tatsächlich sei jedoch festzuhalten: "Wer solche Partner hat, der braucht keine Feinde. Man sieht, wohin Rot-Schwarz führt." Die SPÖ habe letztendlich sogar den Landeshauptmannsessel verloren. "Auch die Wiener SPÖ sieht dieser Tage, wie sehr sie sich auf Partner wie die ÖVP verlassen kann", befand sie.

Vassilakou rügt die SPÖ

Es sei bedauerlich und ein Fehler der SPÖ, sich in Wien nicht schon jetzt zu einer weiteren Zusammenarbeit mit den Grünen zu bekennen. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) habe es verabsäumt, diesbezüglich "reinen Tisch" zu machen: "Das nehme ich zur Kenntnis." Vassilakou hatte den Wiener Roten am Dienstag angeboten, schon jetzt gemeinsame Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode zu erarbeiten. Die SPÖ lehnte das Ansinnen ab.

"Ich kann nur wiederholen: Es wäre gut, wenn die SPÖ die Gelegenheit nutzt, um tausenden Wienerinnen und Wienern Klarheit zu geben, welche Perspektive die Stadt nach der Wahl konkret hat", bekräftigte Vassilakou. Eine Zusammenarbeit von SPÖ und Grünen würde die Fortsetzung des weltoffenen Kurses bedeuten. In Sicherheit dürfe sich jedenfalls niemand wiegen: "Rot-Grün ist nicht ausgemachte Sache."

Rot-grüne Fortsetzung für Juraczka "Horrorvision"

Eine "Horrorvision" ist für den Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka die Fortsetzung von Rot-Grün nach der Wahl im Oktober. Denn die Bilanz sei "desaströs", speziell auch jene der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Mit einer besseren Perfomance müsste sie nicht "bei der SPÖ Wien um eine Fortsetzung betteln", so Juraczka in einer Aussendung zu Vassilakous Warnung vor Rot-Schwarz in Wien.

Für den Wiener VP-Chef ist es "durchaus unterhaltsam", dass "die derzeitige Vizebürgermeisterin ihren Koalitionspartner täglich der unterschiedlichsten Untreuevorsätze bezichtigt". Aus seiner Sicht braucht die Bundeshauptstadt einen Kurswechsel zu "bürgerlichem Hausverstand" - denn "Rot-Grün hat völlig abgewirtschaftet."

Kommentare

Das Foto dieser "Dame" sagt alles.

Frustriert melden

Tut mir selbst leid, das jetzt zu schreiben: Ich wähle grün schon lange nicht mehr. Und zwar seit Dr. Van der Bellen nicht mehr dabei ist. Würde er wieder das Ruder übernehmen, wäre ich sofort wieder dabei. Aber so?

giuseppeverdi melden

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Ich bin nicht gut informiert: Bringt ihre Tätigkeit einen Nutzen?
Was hat Vassilakou gelernt? Wurde eine ordentliche Ausbildung durch Parteigschaftlhuberei ersetzt?
Mir fällt auf, dass z.B. bei den Männern nicht wenige Politiker Schlosser und Installateur gelernt haben; zweifellos sehr ehrenwerte Berufe an denen in Österreich Mangel herrscht.

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Manche Leute flüchten in die Politik, weil dort das Geld leichter "verdient" wird. Um Mandate wird gestritten und intrigiert. Die Steirer SPÖ hat offensichtlich auf den Landeshauptmann deswegen verzichtet, damit manche solcher Flüchtlinge ihre Mandate behalten können.

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Zu den gut ausgebideten Schlossern bzw. Intsallateuren fällt mir der burgenländische FP-Nissl-Koalitionär ein, der aktuelle Arbeiter-Gewerkschaftsprediger, der Salzburger SP-Oppositionär, der ehemalige Gewerkschafts-Präsidierer und noch einige andere. In ihrem Beruf geblieben, wären sie von großem Nutzen für unsere Facharbeiter-Mangelgesellschaft. So sind sie in der Politik und jammern

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besser bezahlt als als Facharbeiter über den Zuzug wenig qualifizierter Asylanten und über den Facharbeitermangel.

die griechin hat selber massiv dazu beigetragen dass es sich mit rot-grün nicht ausgehen wird. also bleibt nur rot-schwarz - wenn überhaupt. oder es kommt blau-schwarz. ob ihr dass wohl besser gefällt ? ihre tage sind jedenfall gezählt - und das ist gut so. weil schlimmer kanns in wien kaum noch werden. dort regieren die bürokraten und die roten funktionäre lassen es zu.

Was für das Burgenland gut ist, kann doch für das tiefrote Wien nicht schlecht sein!

Rot gemischt mit Grün ergibt genau die farbe was sie den ganzen Tag machen.

nonaned melden

Aha, in Wien warnt sie, die Frau Vasilaku und was macht sie in Griechenland??? Da sollte sie sich mit der ihr eigenen Energie einmal ordentlich einmischen - dahin (wie auch in Wien) haben wir genug gezahlt. Wir wollen nicht mehr, weder rot-grün in Wien noch zahlen nach Griechenland.

christian95 melden

Wahltag ist Zahltag!
Etwas anderes verstehen diese abgehobenen Bonzen nicht!
(Wünschen sich die Wiener wirklich noch mehr Multi-Kulti, noch mehr Schikanen gegen die Autofahrer???)

immerwieder melden

lasst sie doch palavern, diese dumme kuh ... sie WILL halt unbedingt an der macht bleiben... das kann man ja verstehen...man kann viel geld ausgeben,kann seine träume umsetzen etc,etc... ja ehrlich.. WEM würde das nicht spaß machen? dass sie nix als sinnlosigkeiten umsetzt interessiert sie dochnicht, ist ja nicht IHR geld. ich KANN diese unfähigkeit in persona einfach nicht mehr sehen!

Nudlsupp melden

Wäre so ein unvorteilhaftes Bild vom St. Rache hier, würden sich alle blauen Parteilemminge wieder aufregen, wieso zu ihm nur solche Bilder veröffentlicht werden. Wieso beschwert sich über dieses Bild niemand? Weil es der politische Gegner ist, und es dann OK ist?

immerwieder melden

nein, das sicher nicht. aber sie scheint es sich allmählich auchmit den medien zu verscherzen .. auch wenn NOCH so viele von denen grün sind.... das sagt eh scho alles

Immer mehr Menschen haben die Nase voll vom Rot-Grünen Multi-Kulti.

amnesix melden

Wenn ROT / SCHWARZ als Todesumarmung deklariert wird,
dann IST aber ROT / GRÜN das potentielle Kasperltheater schon
vorher gewesen !
DER rote Häupl - Kasperl und sein hässliches, grünes Krokodil !
Im Prinzip um erst gar nichts besser, mit den Talenten bliebe ich nicht am Land : Jedem einen großen Stein um den Hals gehängt und in der Donau versenkt ! .......

christian95 melden

Wer die "Todesumarmung" Rot-Schwarz verhindern will wählt in Wien HC Strache!
So wie jetzt kann es doch nicht weiter gehen!
MAHÜ, FUZO und Schikanen gegen die Autofahrer; Staus auf allen Straßen von Wien....(Erst der Verkehr brachte uns Wohlstand; mit Verkehrsverhinderung wird unser Wohlstand vernichtet).

christian95 melden

Stillstand gibt es heute schon in Wien. Die täglichen Staus und Schikanen für die Autofahrer sind überall spürbar. Statt den gesamten Transit mit allen Gefahrenguttransporten an der Stadt vorbei zu leiten wird der gesamte Verkehr IN die Stadt zu den Menschen über die Tangente geführt. Statt dessen gibt es "Ampelmännchen und -Frauchen", FUZO und eine Dame die auf einem Besen reitet.

christian95 melden

Wien verdient nichts anderes!

wheeler1
wheeler1 melden

Siehst du, darum sehe ich sehr oft die Ortstafel von Wien, allerdings von hinten...(;-)))

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