Nationalratswahl 2013 von

Online-Entscheidungshilfen

Drei Tools bieten Orientierungshilfe, um das richtige Kreuzerl zu machen

Stimmzettel © Bild: APA/Leodolter

Die Nationalratswahl am 29. September rückt langsam näher - und damit für viele Wähler die Frage, wo sie ihr Kreuz machen. Wer sich in seiner Entscheidung noch nicht sicher ist oder diese verfestigen will, der findet bei mehreren Online-Wahlhilfen Orientierung. Schon seit mehr als zehn Jahren versucht das die "Wahlkabine" zu bieten, ebenfalls schon mehrere Jahre gibt es die "Politikkabine" sowie den "Wahlhelfer" der Wiener Zeitung.

Bei den Online-Tools werden mehrere Themen abgefragt; die Ja/Nein-Antworten können - je nach Programm - auch in unterschiedlichen Varianten gewichtet werden. Anschließend werden die Einstellungen mit den von den Parteien abgefragten Antworten abgeglichen. Als Ergebnis erhält man eine Liste, an derer man ablesen kann, mit welcher Partei die größte bzw. kleinste Übereinstimmung besteht.

Die Wahlkabine (http://www.wahlkabine.at) bot den Bürgern schon bei der Nationalratswahl 2002 erstmals Hilfe bei der Wahlentscheidung. Das Projekt beruht auf einem Konzept des Instituts für Neue Kulturtechnologien in Kooperation mit Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft und Gesellschaft für politische Aufklärung. Das Redaktionsteam besteht aus Journalisten und Wissenschaftlern.

Ebenfalls schon mehrere Jahre existiert die "Politikkabine" (http://www.politikkabine.at). Das Tool wurde von der Donau-Uni Krems entwickelt, federführend ist u.a. der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier.

Auch der Wahlhelfer der Wiener Zeitung (http://www.wienerzeitung.at/wahlhelfer) bietet bei dieser Wahl erneut Orientierungshilfe. Gestaltet wurde das Tool vom Österreich-Ressort des Blattes.

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Und hier eine Visualisierung über alle drei gemeinsam: http://c3o.org/wahlkabine/

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