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WM-Public-Viewings sollen sechs Wochen dauern

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Public Viewing am Rathausplatz in Wien bei EM 2024
©APA, EVA MANHART
Bald ist Fußball-WM und Österreich ist dabei. Viele Leute wollen Spiele auch gemeinsam "öffentlich" anschauen. Nun sind sich die Parlamentsparteien im Tourismusausschuss am Donnerstag einig gewesen und haben einen Gesetzesantrag vorgelegt, um die zulässige Dauer für Public-Viewing-Veranstaltungen von vier auf sechs Wochen zu verlängern. Einstimmig haben sich ÖVP, FPÖ, SPÖ, NEOS und Grüne dann auch dafür ausgesprochen. Grund ist die lange Dauer der kommenden Fußball-WM.

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Zwar sind zwei der drei Vorrundenspiele zu nachtschlafender mitteleuropäischer Sommerzeit, spielt Österreich doch in den USA, aber der Schlager gegen den amtierenden Weltmeister mit Superstar Lionel Messi - Argentinien - ist zu einer Top-Sendezeit angesetzt (22. Juni, 19:00 Uhr MESZ).

Fans hoffen freilich, dass nach drei Spielen nicht die Heimfahrt der Austro-Mannschaft ansteht, sondern erst ein richtiger Erfolgslauf beginnt. Wäre dem so, könnten die Public-Viewing-Kassen klingeln.

Eine Ausdehnung des rechtlich zulässigen Zeitraums auf sechs Wochen schaffe die notwendige Flexibilität für Veranstalter und Behörden, ohne die bestehende Systematik der Gewerbeordnung wesentlich zu verändern, heißt es in der Begründung des Gesetzesantrags laut Aussendung der Parlamentskorrespondenz. Die Verlängerungsmöglichkeit für Public Viewings sei eine gute Chance für gute Stimmung, für das Geschäft und für den Tourismus, sagte demnach Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP).

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