Statistik Austria: Buchungen stiegen ersten Daten zufolge um 2,5 Prozent auf über 74 Millionen Übernachtungen. Urlauberzahl erhöhte sich um 3,4 Prozent auf mehr als 21 Millionen
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Die Buchungen im heimischen Wintertourismus haben in der abgelaufenen Saison 2025/26 den höchsten Wert seit über 50 Jahren erreicht. Die Zahl der Nächtigungen in den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen ging gegenüber dem Jahr davor um 2,5 Prozent auf rund 74,2 Millionen weiter nach oben, zeigen erste Daten der Statistik Austria. Zwischen November und April kamen 21,3 Millionen Urlauberinnen und Urlauber nach Österreich – ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Der heimische Tourismus kann auf eine nächtigungsstarke Wintersaison 2025/26 zurückblicken", resümierte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk am Freitag bei Bekanntgabe der Zahlen. Der Anstieg der Nächtigungen und der Zuwachs bei den Ankünften "ergeben die höchsten Werte seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen 1973/74".
Massive Nachfrage aus dem Ausland
Den Schub in Richtung Rekord verursachten vor allem die Wintergäste aus dem Ausland, die mit 57,6 Millionen Nächtigungen das Gros der Buchungen tätigten – um 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Inlandsnachfrage erhöhte sich leicht um 0,8 Prozent auf 16,7 Millionen Übernachtungen.
Besonders erfreulich sei, dass die Nachfrage sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland gestiegen ist, betonte Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP). Die Entwicklung in Wien zeige, wie stark sich Österreich mittlerweile als Ganzjahresdestination positioniere. "Österreich ist längst mehr als nur Skiurlaub – unser Erfolg entsteht dort, wo Natur, Kulinarik, Kultur, Bewegung, Sicherheit und Lebensgefühl zusammenkommen", hielt Zehetner fest.
Der Tourismus stehe auch weiterhin vor großen Herausforderungen – hohe Kosten, Fachkräftebedarf, internationale Konkurrenz oder Fragen der Akzeptanz in den Regionen. "Erfolgreicher Tourismus muss Gästen Freude machen und den Regionen Kraft geben", so die Staatssekretärin.
Tirol am beliebtesten, Wien mit stärkstem Zuwachs
Bei den Urlaubenden am gefragtesten sind im Winter traditionell Tirol und Salzburg. In der abgelaufenen Wintersaison entfiel deutlich über die Hälfte der Buchungen (58 Prozent) auf die Destinationen in Tirol mit 26,9 Millionen Nächtigungen (plus 1,9 Prozent) und in Salzburg mit knapp 16,1 Millionen (plus 3,1 Prozent). Das kräftigste Nächtigungsplus aller Bundesländer erzielte Wien mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent auf 9,5 Millionen Übernachtungen. Einen Rückgang verzeichnete lediglich Niederösterreich mit einem Minus von 2,9 Prozent auf 2,7 Millionen Nächtigungen im Winterhalbjahr.
Etwa zwei Drittel der Urlaubenden kamen im abgelaufenen Winterhalbjahr aus dem Ausland (15,2 Millionen) – um 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 6,1 Millionen Gäste reisten aus dem Inland an (plus 2,4 Prozent).
Die Gäste aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden sorgten für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) aller Nächtigungen. Der mit Abstand größte Anteil entfiel auf die Deutschen mit 26,5 Millionen Übernachtungen (plus 2,1 Prozent). Weit dahinter folgten die Österreicher mit 16,7 Millionen und die Niederländer mit fast 7 Millionen (plus 2 Prozent).






