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Richter Bryan Biedscheid machte den Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp für eine "Störung der öffentlichen Ordnung" verantwortlich. Es war das erste Mal, dass diese juristische Einschätzung gegen Online-Plattformen getroffen wurde.
Die von Meta zu zahlenden 567 Millionen Dollar sollen laut Richterspruch über einen Zeitraum von fünf Jahren unter anderem auch in Programme zur psychischen Gesundheit und Prävention für Jugendliche fließen. Zudem müsse Meta in den kommenden Jahren Schutzmaßnahmen in seine Programme einbauen, die den Social-Media-Konsum von Minderjährige limitieren, verfügte Biedscheid.
Die neue Millionen-Summe kommt zu einem früheren Urteil einer Geschworenen-Jury in New Mexico hinzu. Diese war im März zu dem Urteil gekommen, dass Minderjährige auf Facebook, Instagram und Whatsapp nicht ausreichend geschützt werden. Meta wurde deshalb zur Zahlung einer Geldbuße von 375 Millionen Dollar verurteilt. Der Konzern hat gegen dieses Urteil inzwischen Berufung eingelegt.
Meta steht auch in Europa wegen seines unzureichenden Schutzes von Minderjährigen in der Kritik. Die EU-Kommission hatte den Digitalkonzern im vergangenen Monat wegen der Suchtgefahr für Kinder und Jugendliche zu Änderungen auf seinen Plattformen aufgefordert. Meta schütze Minderjährige auf den Plattformen nicht ausreichend und verstoße damit gegen die EU-Digitalgesetze, befand die Kommission.
(FILES) This illustration photograph shows the logo of the US multinational technology company Meta displayed on a smartphone in Mulhouse, eastern France, on February 11, 2026. A judge of the US state of New Mexico on August 5, 2026, ordered Meta to pay more than half a billion dollars over five years, ruling in favor of the state's claims that the social media giant created a "public nuisance" and harmed children. Meta was previously ordered to pay $375 million in damages to New Mexico in March 2026 when a jury found the company liable for endangering children by making them vulnerable to predators on its platforms, among other harms. (Photo by SEBASTIEN BOZON / AFP)
