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SpaceX bestätigte demnach bei der SEC endgültig den Termin für das Aktiendebüt am Freitag sowie die Ausgabe von zunächst 555 Mio. Aktien zum Preis von je 135 Dollar. Emissionsbanken haben nach den SEC-Angaben aber eine Option, bis zu 83 Mio. zusätzliche Wertpapiere zu erwerben. Damit könnte sich der SpaceX-Erlös von bisher angepeilten 75 Mrd. auf bis zu 86 Mrd. Dollar erhöhen.
SpaceX steigt mit dem Börsengang auf Anhieb zum siebtwertvollsten börsennotierten Unternehmen in den USA auf und überholt Schwergewichte wie die Bank JPMorgan, den Pharmakonzern Eli Lilly sowie Musks eigenen Elektroautobauer Tesla. Bisher hielt der saudische Ölkonzern Aramco den Rekord, der bei seinem Börsengang im Dezember 2019 rund 25,6 Milliarden Dollar eingesammelt hatte.
Musk behält auch nach dem Schritt aufs Parkett mit 82 Prozent der Anteile die Kontrolle über SpaceX. Ungewöhnlich ist zudem, dass 30 Prozent der Aktien für Privatanleger reserviert wurden. Die hohe Bewertung von 1,77 Billionen Dollar stößt bei einigen Analysten jedoch auf Skepsis. SpaceX schrieb im vergangenen Jahr Verluste und der Umsatz hinkt dem anderer Tech-Giganten deutlich hinterher. Der Börsenwert könnte sogar noch steigen, falls die begleitenden Banken in den kommenden 30 Tagen ihre Mehrzuteilungsoption ausüben.
Das 2002 gegründete Unternehmen dominiert das Geschäft mit Raketenstarts und beförderte nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren mehr als 80 Prozent der weltweiten Nutzlast in die Erdumlaufbahn. Den Großteil der Einnahmen erzielt SpaceX derzeit jedoch mit seinem Satelliten-Internetdienst Starlink. Große Hoffnungen ruhen zudem auf dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) durch das hauseigene Projekt xAI. Zu den größten Herausforderungen für SpaceX zählen Konkurrenten wie Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos, die ebenfalls die Kommerzialisierung des Weltraums vorantreiben und sich lukrative staatliche Aufträge sichern wollen.
HAWTHORNE - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/MARIO TAMA






