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Der anhaltende Iran-Krieg treibt die Spritpreise seit Monaten wieder nach oben. Seit Beginn des Krieges sind die Spritpreise um rund 50 Cent gestiegen. In der Woche vor Beginn des Iran-Kriegs kostete Diesel im Mittel 1,57 Euro und Benzin 1,52 Euro pro Liter. Einen ähnlich starken Anstieg der Spritpreise gab es zuletzt Anfang 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Damals Anfang März haben Benzin und Diesel ebenfalls von rund 1,5 Euro binnen zwei Wochen um 50 Cent zugelegt. Benzin kostete damals in der Spitze rund 1,95 Euro, Diesel knapp 2,10 Euro.
In Deutschland war Diesel am Mittwoch so teuer wie nie zuvor. Ein Liter kostete im landesweiten Tagesdurchschnitt 2,453 Euro und übertraf damit den bisherigen Rekord aus dem April, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht.
In Anbetracht der Preissteigerungen plädierte der ÖAMTC einmal mehr für eine EU-weite Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. "Mit einer europäischen Übergewinnsteuer könnte man die Mineralölsteuer und CO2-Bepreisung senken und so den Kostendruck reduzieren", sagte Martin Grasslober, Verkehrswirtschaftsexperte des Autofahrerklubs. Weiters forderte der Klub erneut eine Untersuchung und stärkere Reglementierung der internationalen Preisnotierten für Diesel und Super.
