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Löhne am Bau steigen um durchschnittlich 3,5 Prozent

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++ ARCHIVBILD ++ Abschluss für 250.000 Beschäftigte erzielt
Die rund 250.000 von der Bau- und Holzgewerkschaft (GBH) vertretenen Beschäftigten erhalten in der Frühjahrslohnrunde 2026 durchschnittlich um 3,5 Prozent mehr Lohn. Die Verhandlungen seien trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen abgeschlossen worden, teilte die Arbeitnehmervertretung am Freitag mit.

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Für einen Facharbeiter in der Bauindustrie bedeute der Abschluss rund 1.690 Euro mehr Einkommen pro Jahr. Ein Fliesenleger erhalte rund 1.550 Euro zusätzlich.

Die stärksten Abschlüsse erreichten Bauindustrie, Baugewerbe und Karosseriebau mit jeweils plus 3,6 Prozent. Holzbau, Baunebengewerbe, Tischler, Fliesenleger, Maler, Tapezierer, Steinarbeiter sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung folgen mit plus 3,5 Prozent.

Die Gewerkschaft hob anlässlich des aktuellen Abschlusses die langfristige Einkommensentwicklung hervor. Laut GBH sind die Löhne in der Branche seit dem Jahr 2019 um insgesamt 31,4 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum habe die Inflation 27,3 Prozent betragen, womit die Gehaltsabschlüsse die allgemeine Teuerung übertroffen hätten.

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