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Johnson & Johnson zahlt 5,5 Mrd. Dollar im Babypuder-Streit

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Ziel ist die Beilegung Zehntausender Klagen
©APA/APA/AFP/GETTY/JEFF SCHEAR
Johnson & Johnson legt den jahrelangen Rechtsstreit um mutmaßlich krebserregendes Babypuder mit einem Milliardenvergleich bei. Der US-Konsumgüterkonzern zahlt 5,5 Milliarden Dollar, um Zehntausende Klagen beizulegen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Mit dem Vergleich sollen fast alle verbleibenden Klagen (99,75 Prozent) beigelegt werden, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wird, seine Talkum-Produkte hätten Eierstockkrebs verursacht.

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J&J hat die Vorwürfe stets bestritten und die Sicherheit seiner Produkte betont. Der Konzern hatte den Verkauf von Babypuder auf Talkumbasis in den USA bereits 2020 eingestellt. Dem Vergleich vorausgegangen waren jahrelange Rechtsstreitigkeiten und gescheiterte Versuche von J&J, die Klagen über eine Insolvenz abzuwickeln.

NEW BRUNSWICK, NEW JERSEY - JULY 08: In this image released on July 13th, 2026, the Johnson and Johnson World Headquarters is seen on July 08, 2026 in New Brunswick, New Jersey. Jeff Schear/Getty Images for Johnson & Johnson/AFP (Photo by Jeff Schear / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

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