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Haushaltsvermögen übersteigt erstmals Billionengrenze

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Das Finanzvermögen der heimischen Privathaushalte hat erstmals die Billionengrenze überschritten. Im zweiten Quartal 2026 stieg es auf 1.011 Mrd. Euro, wie die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Donnerstag mitteilte. Den größten Anteil daran haben Einlagen (34 Prozent), gefolgt von Beteiligungen und Wertpapieren (je 24 Prozent). In den vergangenen zehn Jahren legte das Finanzvermögen der Haushalte um 60 Prozent zu, hieß es in dem OeNB-Bericht weiter.

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Während Bankeinlagen mit 341 Mrd. Euro weiterhin den größten Anteil ausmachen, gewinnen Beteiligungen und Wertpapiere an Bedeutung. Trotz eines Rückgangs auf 9,7 Prozent blieb die Sparquote 2025 dank geopolitischer Unsicherheiten, schwacher Konjunktur und höherer Zinsen relativ hoch. Heuer dürfte sie jedoch weiter auf 8,4 sinken, prognostiziert die OeNB.

Die Finanzverpflichtungen der österreichischen Haushalte beliefen sich im Vorjahr auf 213 Mrd. Euro und sind damit leicht um 1 Prozent gestiegen. Die Wohnbaukredite stagnierten in diesem Zeitraum, nahmen aber im ersten Halbjahr 2026 wieder Fahrt auf, so die OeNB.

Die Verschuldung lag im Juni 2026 bei 214 Mrd. Euro. In Relation zum Finanzvermögen ist die Verschuldung österreichischer Haushalte mit 21 Prozent im Vergleich zum Euroraum (26 Prozent) geringer und hat im Jahresvergleich sogar abgenommen, da das Finanzvermögen stärker wuchs als die Kredite.

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