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Besonders stark fiel der Anstieg bei fossilen Energieträgern aus. Heizöl verteuerte sich im September gegenüber dem Vormonat um 10,6 Prozent und kostete im Vergleich zum September 2025 um 63,1 Prozent mehr. An den Tankstellen stieg der Preis für Diesel im Monatsabstand um 6,4 Prozent (plus 42,3 Prozent zum Vorjahr), Superbenzin verteuerte sich gegenüber August um 5,6 Prozent (plus 25,5 Prozent zum Vorjahr). Als Ursachen nannte Energieexperte Lukas Zwieb Engpässe bei Rohöl, Raffineriekapazitäten und Transportwegen sowie den im Vorjahresvergleich schwächeren Euro.
Bei den übrigen Energieträgern verlief die Entwicklung unterschiedlich. Gas verteuerte sich im Monatsvergleich um 2,0 Prozent und lag um 11,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Gesamtkosten für Fernheizung stiegen gegenüber August um 3,2 Prozent (plus 5,1 Prozent zum Vorjahr). Holzpellets verteuerten sich im Jahresabstand um 34,5 Prozent (plus 4,1 Prozent zum Vormonat), während Brennholz im Monatsvergleich leicht um 0,3 Prozent nachgab (plus 4,0 Prozent zum Vorjahr). Strom verteuerte sich im Monatsabstand zwar um 0,7 Prozent, lag im Jahresvergleich aber um 9,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
An den Tankstellen wirke derzeit mehr als nur ein hoher Ölpreis, erläuterte Zwieb. "Die aktuelle Lage unterscheidet sich von früheren, vorwiegend rohölpreisgetriebenen Hochpreisphasen: Heute sind Rohöl, Raffineriekapazitäten, fertige Kraftstoffe und Transportwege gleichzeitig knapp oder zumindest reduziert."
