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Die Viertelmillion Flugbewegungen entsprach den Angaben zufolge einem Plus von zwei Prozent gegenüber der Vorjahressaison. Bereits 2025 hatte der Verkehr um 13 Prozent gegenüber derselben Periode 2024 zugenommen. "Die Rekordwerte verdeutlichen, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin ungebrochen ist. Auch über ganz Europa war am Tag zuvor, am 24. Juli 2026, mit 37. 659 Flügen eine Rekordzahl an Flugzeugen in der Luft", sagt Austro-Control-Geschäftsführer Philipp Piber.
Durchschnittlich waren im heurigen Sommer 4.200 Flüge pro Tag über Österreich unterwegs. Alleine am mit großem Abstand größten heimischen Flughafen in Wien-Schwechat gab es in den Sommermonaten insgesamt rund 44.500 Starts und Landungen. Das entspricht durchschnittlich etwa 740 pro Tag.
Vor allem im Überflug wächst der Flugverkehr in Österreich nach der COVID-Krise auch im Vergleich zum übrigen Europa überproportional, teilte die Austro Control weiters auf Anfrage mit. Seit 2022 gibt es hierzulande ein Plus von 33 Prozent, in Europa von 20 Prozent.
Eine besondere Herausforderung ist dabei laut der Behörde die Zunahme extremer Wetterereignisse. Denn Österreich gehöre aufgrund seiner Topographie zu den Gewitterhotspots in Europa. Trotzdem hat die Austro Control 95 Prozent der Flüge im Sommer pünktlich abgewickelt, wird betont. Verspätungen seien praktisch ausschließlich auf Wettervorkommnisse wie Gewitter zurückzuführen.
"Diese ausgezeichnete Performance ist ein Verdienst unserer Fluglotsinnen und Fluglotsen und des gesamten Austro-Control-Teams", sagt Geschäftsführer Piber. "Sie gewährleisten Tag für Tag, auch bei starkem Verkehrsaufkommen und herausfordernden Rahmenbedingungen, die sichere und effiziente Abwicklung des Flugverkehrs im österreichischen Luftraum. Ihr Einsatz trägt maßgeblich dazu bei, dass Millionen Passagierinnen und Passagiere sicher an ihr Ziel kommen."
