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Hintergrund sei ein Regelwerk, das Meta am 15. Jänner umgesetzt hatte. Es erlaube nur den hauseigenen KI-Assistenten Meta AI auf WhatsApp.
Das Verhalten von Meta berge die Gefahr, dass Wettbewerber daran gehindert werden, in den schnell wachsenden Markt für KI-Assistenten einzutreten oder dort zu expandieren. Meta hatte demnach im Oktober angekündigt, dass es KI-Anbietern untersagen werde, eine Option in WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden zu nutzen, wenn KI der primäre angebotene Dienst sei. Das führe laut EU-Kommission dazu, dass für Nutzerinnen und Nutzer nur Metas eigene KI ("Meta AI") zur Verfügung stehe.
Meta wies die Vorwürfe zurück. "Es gibt keinen Grund für die EU, in die WhatsApp Business API einzugreifen", teilte ein Sprecher des Konzerns per E-Mail mit. Die Kommission erklärte ihrerseits, sie wolle mit den Maßnahmen verhindern, dass dem Wettbewerb durch den Tech-Giganten Meta "schwerer und nicht wieder gut zu machender Schaden" zugefügt werde.
Wie die Brüsseler Wettbewerbshüter den Zugang für Konkurrenten auf dem KI-Markt wiederherstellen würden, blieb zunächst unklar. Meta hat aber ohnehin zunächst das Recht, sich zu verteidigen oder Anpassungen zu treffen - kann das Eingreifen Brüssels also noch abwenden. Die EU-Kommission wacht in der EU über die Einhaltung des Wettbewerbsrechts.






