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2024 hatte eine beispiellose Dürre die Ausbreitung von Bränden befördert. Eine verspätete Regenzeit zwischen 2024 und 2025 hatte Brandrodungen in manchen Gebieten verhindert. Da auch weniger Flächen abgeholzt wurden, stand weniger Brennmaterial zur Verfügung. Zudem habe die von dem Ausmaß der Brände 2024 geschockte Bevölkerung mitgeholfen, das Ausbreiten neuer Brände zu verhindern.
Auch landesweit habe sich die Zahl der abgebrannten Flächen 2025 "außerordentlich" verringert, sagte die Koordinatorin des Berichts, Ane Alencar. Allerdings brenne es weiterhin in großem Ausmaß in der weiten Savanne des Cerrado in Zentralbrasilien. Alencar warnte vor dem möglicherweise bevorstehenden Super-El Niño in diesem Jahr, einem Klimaphänomen, das eine verlängerte Trockenzeit und ein größeres Risiko von Waldbränden mit sich bringt.
Der Schutz des Amazonas ist im Kampf gegen den Klimawandel entscheidend, da seine dichte Vegetation Treibhausgase aufnimmt, die die globale Erwärmung verursachen.
