ABO

US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
++ ARCHIVBILD ++ Die USA haben den ersten Wettlauf ins All gewonnen
©APA/APA/dpa/Boris Roessler
Die US-Regierung will den privaten Raumfahrtsektor von zahlreichen Umweltauflagen befreien. Dadurch solle die Frequenz der Weltraumstarts erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China verbessert werden, erklärte am Dienstag Verkehrsminister Sean Duffy. "Die USA haben den ersten Wettlauf ins All gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir die bürokratischen Hürden aus dem Weg räumen", fügte er zur Begründung hinzu.

von

Konkret sollen den Angaben zufolge bei "bestimmten kommerziellen Lizenzen und Genehmigungen für die Raumfahrt" eigentlich geltende Umweltauflagen ignoriert werden können, die sich aus 13 Bundesgesetzen ergeben. Dazu zählen unter anderem das Artenschutzgesetz sowie die Gesetze für sauberes Wasser und saubere Luft.

US-Unternehmen wie SpaceX von Elon Musk dominieren derzeit den weltweiten Markt für Weltraumstarts, China macht aber rasante Fortschritte in dem Bereich. Beide Länder arbeiten an ambitionierten Raumfahrtplänen und wollen beispielsweise innerhalb weniger Jahre wieder Menschen zum Mond schicken.

ARCHIV - 27.02.2026, Nordrhein-Westfalen, Petershagen: Der zunehmende Mond steht am Himmel über Frille, einem Ortsteil von Petershagen. (zu dpa: «Teil von SpaceX-Rakete könnte ungeplant auf Mond aufschlagen») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER