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Seit das James-Webb-Weltraumteleskop in Betrieb ging, spürt es im All immer wieder sehr helle Objekte aus der Frühzeit des Universums auf. Die Frage, was genau diese Objekte seien, zähle "zu den am heftigsten diskutierten" unter Astronomen, so Hauptautor Rohan Naidu von der Universität Hawaii. Als die Forscher diesem Phänomen nachgehen wollten, stießen sie bei der Untersuchung der Aufnahmen auf einen kleinen roten Punkt. Dies ließ sie zunächst vermuten, dass das Objekt von Staub oder Asche umgeben sei, wie es hieß. Als man die Daten genauer auswertete, stellte man fest, dass das Licht des Objekts bei bestimmten Wellenlängen verschwand. Dies deutete für sie darauf hin, dass nicht Staub das Objekt rot erscheinen lässt, sondern Wasserstoff.
Es bleibt offen, wie MoM-BH*-1 so viel Energie ausstoßen kann. Kernfusion wie in der Sonne oder anderen Sternen reicht laut den Autoren dafür nicht. Mithilfe von Modellsimulationen kam man zu dem Schluss, dass das Objekt offenbar aus einem Schwarzen Loch im Zentrum besteht und von Gas umhüllt ist. Jeder "kleine rote Punkt" im Universum könne ein Schwarzes-Loch-Stern sein, so Naidu. Das Besondere an MoM-BH*-1 sei, dass er so mächtig sei, dass er seine umgebende Galaxie überstrahle.
(S E R V I C E - Studie: https://www.nature.com/articles/s41586-026-10846-4
