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Dabei wurde zwar klar, dass Pflanzenarten, die Wärme bevorzugen, mittlerweile in höheren Lagen vielerorts häufiger als zu Beginn der Aufzeichnungen anzutreffen und dass die Temperaturen auf den Gipfeln seither gestiegen sind. Allerdings ließ sich nicht überall aus dem Temperaturplus direkt auf das Ausmaß der dortigen "Thermophilisierung" - also der Tendenz zum Ansiedeln von wärmeliebenden Pflanzen - schließen, heißt es in einer Aussendung der Uni Wien. Offenbar hänge die Geschwindigkeit dieser merklichen Veränderungen "nicht allein von den steigenden Temperaturen ab", so Studien-Erstautor Johannes Hausharter. "Wie die alpine Vegetation auf den Klimawandel reagiert, hängt nicht nur davon ab, um wie viel Grad es wärmer wird, sondern auch davon, ob bereits andere wärmeliebende Arten vorhanden sind", wird Projektleiter Stefan Dullinger zitiert.
S E R V I C E - Studie: https://www.nature.com/articles/s41559-026-03150-x
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Norbert Helm/Universität Wien
