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Klimawandel verändert nicht alle Gipfel gleich stark

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Die Berg-Hauswurz wächst vor allem in Felsspalten und auf trockenen, steinigen Hängen der alpinen Stufe
©Universität Wien, Norbert Helm, APA
Zwar hat sich einer großen Studie unter der Leitung von Forschenden der Uni Wien, der ÖAW und der Universität für Bodenkultur (Boku) zufolge die Artenzusammensetzung in höheren Berglagen klimawandelbedingt schon merklich verändert, das Bild ist aber regional sehr unterschiedlich. Im Fachjournal "Nature Ecology and Evolution" nahm das Team Daten von 724 Dauerbeobachtungsflächen auf 53 Gipfeln genauer unter die Lupe, die über 21 Jahre im Rahmen des Monitoringnetzwerks "GLORIA" gesammelt wurden.

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Dabei wurde zwar klar, dass Pflanzenarten, die Wärme bevorzugen, mittlerweile in höheren Lagen vielerorts häufiger als zu Beginn der Aufzeichnungen anzutreffen und dass die Temperaturen auf den Gipfeln seither gestiegen sind. Allerdings ließ sich nicht überall aus dem Temperaturplus direkt auf das Ausmaß der dortigen "Thermophilisierung" - also der Tendenz zum Ansiedeln von wärmeliebenden Pflanzen - schließen, heißt es in einer Aussendung der Uni Wien. Offenbar hänge die Geschwindigkeit dieser merklichen Veränderungen "nicht allein von den steigenden Temperaturen ab", so Studien-Erstautor Johannes Hausharter. "Wie die alpine Vegetation auf den Klimawandel reagiert, hängt nicht nur davon ab, um wie viel Grad es wärmer wird, sondern auch davon, ob bereits andere wärmeliebende Arten vorhanden sind", wird Projektleiter Stefan Dullinger zitiert.

S E R V I C E - Studie: https://www.nature.com/articles/s41559-026-03150-x

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Norbert Helm/Universität Wien

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