von
Neben der Medaille ist der Preis mit 5.000 Pfund (knapp 6.000 Euro) dotiert, zudem beinhaltet das Paket auch das Halten eines Fachvortrages. Benannt ist die Auszeichnung nach dem einflussreichen britischen Informatiker Robin Milner (1935-2010). Sie richtet sich an "herausragende europäische Informatiker", die in ihrem Feld einen "wesentlichen Beitrag geleistet" haben und auch in Zukunft voraussichtlich Spitzenleistungen erbringen werden.
Monika Henzinger (60) wird "für ihre bahnbrechende Forschung" an effizienten Algorithmen, zur Privatsphäre, zu Internet-Informationsabfragen und "ihren nachhaltigen Einfluss in Wissenschaft und Industrie" gewürdigt, heißt es seitens der Royal Society in einer Aussendung. Die in Weiden in der Oberpfalz (Deutschland) geborene Informatikerin hat eine mindestens ebenso steile wissenschaftliche Karriere gemacht wie ihr Mann, der ehemalige ISTA-Präsident und aktuelle Vorsitzende des Rates für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (FORWIT).
Sie war Forschungschefin bei Google, Professorin an der EPFL in Lausanne und wurde 2009 Professorin an der Uni Wien. Im Jahr 2023 wechselte die Mutter von drei Kindern an das ISTA in Klosterneuburg (NÖ). Henzinger wurde mehrfach ausgezeichnet, so u.a. 2021 mit dem höchstdotierten Wissenschaftspreis des Landes, dem Wittgenstein-Preis, sowie mit hochdotierten Förderpreisen des Europäischen Forschungsrates (ERC).
