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Prototyp für Quanteninternet

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Das Innsbrucker Forschungskonsortium um Pascal Wintermeyer, Josef Schupp, Moming Jia, Juris Ulmanis (hinten v.l.) und Thomas Monz, Tracy Northup, Ben Lanyon (vorne v.l.) vor dem kompakten Quantencomputer-Prototyp
©APA, UNIVERSITÄT INNSBRUCK
Auf dem Weg zu einem künftigen Quanteninternet soll an der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Spin-off-Unternehmen Alpine Quantum Technologies (AQT) ein Prototyp entstehen, mit dem Quantenprozessoren über mehrere hundert Kilometer per Lichtwellenleiter miteinander verbunden werden. Ermöglicht werde das durch sogenannte Quanten-Repeater, teilt die Uni in einer Aussendung mit. Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsnetzwerks Quantum Internet Alliance (QIA), an dem mehr als 50 Organisationen beteiligt sind und das dafür von der Europäischen Kommission Fördermittel in Höhe von insgesamt 47,5 Mio. Euro erhält, umgesetzt. Auf die heimischen Forscher entfallen insgesamt 5,4 Millionen Euro.

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Zunächst würden die Netzwerkverbindungen aus Glasfaserleitungen in den Labors bestehen. Ziel sei aber, zwei Netzwerke mit Ionenfallen-Quantencomputern über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern zu verbinden, erklärte Tracy Northup vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. Die beiden Netzwerke im Großstadtmaßstab sollen drei Ionenfallen-Quantencomputer umfassen, deren Hardware die Innsbrucker Forschungsgruppen in Zusammenarbeit mit AQT entwickeln. Die Quanten-Repeater werden von Projektpartnern in Barcelona geliefert. Zusammen mit der notwendigen Steuerungssoftware wird das Prototyp-Netzwerk in den kommenden Jahren zusammengefügt und in unterschiedlichen Szenarien getestet.

Service: www.quantuminternetalliance.org

INNSBRUCK - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Universität Innsbruck

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