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Das im Fachjournal "npj Digital Medicine" vorgestellte KI-Modell wurde mit rund acht Millionen EKGs von rund 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten trainiert und zählt zu den leistungsfähigsten und vielseitigsten Modellen für EKG-Daten weltweit, hieß es von der Forschungsgruppe "Digital Medicine in Cardiology", die an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) angesiedelt ist. So könnten auch sehr lange Signale, etwa nächtliche Aufzeichnungen zur Schlafapnoe-Diagnostik, effizient verarbeitet werden. Basis des Modells sei eine Kombination der xLSTM-Architektur, an der ein Team um KI-Pionier Sepp Hochreiter an der JKU Linz arbeitet, mit einer Trainingsmethode aus der Bildverarbeitung, die erstmals für Zeitreihendaten wie EKGs eingesetzt wurde. Erste klinische Anwendungen sind laut den Angaben in Vorbereitung.
