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Positive Leistungsbilanz

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Das Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und ist mit ebenso großer Energie in das Jahr 2026 gestartet. Im Jubiläumsjahr seines 35-jährigen Bestehens konnte das ZSI seine Rolle an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis weiter festigen und ausbauen. Die Leistungsbilanz unterstreicht diese Entwicklung: Mitarbeitende des ZSI veröffentlichten im Jahr 2025 insgesamt 89 wissenschaftliche Publikationen und waren an 57 Veranstaltungen beteiligt. Weiterhin trug das ZSI mit Gutachter:innentätigkeiten maßgeblich zur Weiterentwicklung von Wissen und zum fachlichen Austausch im Bereich der sozialen Innovation bei. Neben der Forschung, dem Auf- und Ausbau von Netzwerken und Kooperationen engagierten sich die Mitarbeiter:innen in der Lehre an unterschiedlichen wissenschaftlichen Institutionen in Österreich.

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Im Jahr 2026 setzt das ZSI seinen erfolgreichen Weg fort. In den ersten Monaten wurden bestehende Kooperationen vertieft, laufende Projekte weiterentwickelt und neue Partnerschaften initiiert. Mit elf neuen Projektbeteiligungen im Horizon Europe Programm, blickt das ZSI 2026 optimistisch in die Zukunft. So startet bereits im Mai u.a. das Projekt Science4Everyone. Es zielt darauf, eine Kultur der Neugier, des Vertrauens und des wissenschaftlichen Verständnisses zu fördern, indem es partizipative Wissenschaftsveranstaltungen und Aktivitäten zur Einbindung der Bevölkerung in vier europäischen Städten durchführt - in Aarhus (Dänemark), Genua (Italien), Kaunas (Litauen) und Oeiras (Portugal). Das Programm umfasst mehr als 240 Veranstaltungen und eine Vielfalt an Formaten: von "Dance Your Science"-Sessions und Improvisationstheater-Wissenschaftsshows bis hin zu "Sky Observatory"-Nächten, Ausstellungen oder Wettbewerben.

Im Herbst wird u.a. das Horizon-Europe-Projekt OPTIME starten. Es untersucht, wie machbare, inklusive und nachhaltige Modelle der Arbeitszeitverkürzung (WTR) in Europa gestaltet, bewertet und umgesetzt werden können und wird von der Universität Münster koordiniert. Das Projekt entwickelt ein interdisziplinäres und kontextsensitives Verständnis der Faktoren, die die Einführung von Arbeitszeitverkürzung in verschiedenen Ländern und unter unterschiedlichen Stakeholdergruppen beeinflussen. Dafür entsteht eine europaweite, mehrstufige Evidenzbasis zu den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen von WTR. Weitere Schwerpunkte sind die sozialen, verhaltens- und leistungsbezogenen Effekte für Beschäftigte, die ökologische und gesellschaftliche Bedeutung veränderter Zeitnutzung sowie das inklusive Potenzial von WTR für unterrepräsentierte und vulnerable Gruppen. Das ZSI ist verantwortlich für eine kontinuierliche und substanzielle Einbindung relevanter Stakeholder und die Übersetzung der empirischen Projektergebnisse in zukunftsorientierte, anwendungsbezogene Handlungsempfehlungen. Durch die Kombination von Stakeholder-Konsultationen, partizipativen Foresight-Methoden und strategischer Politikgestaltung wird der Wissensaustausch zwischen Forschung, Praxis und Politik gefördert. Mit diesen und weiteren Projekten arbeitet das ZSI weiterhin daran, exzellente Forschung praxisorientiert voranzutreiben und zur Lösung vielfältiger gesellschaftlicher Probleme beizutragen.

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