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Mensen seien öffentliche Infrastruktur zur Absicherung von Studierenden, wurde in den Unterlagen zum Pressegespräch betont. Die Studierendenvertretung könne derzeit bei Preisgestaltung und Angebot trotzdem kaum mitentscheiden - und das, obwohl die meisten Mensen von der Österreichischen Mensen-Betriebsgesellschaft m.b.H. (ÖMBG) unterhalten werden, die zu hundert Prozent der Republik gehört. Die finanzielle Entlastung durch die zusätzlichen Zuschüsse für das Fünf-Euro-Mensamenü müsse nun für einen "umfassenden Demokratisierungsprozess" und Umbau der ÖMBG genutzt werden, verlangte die Studierendenvertretung.
Konkret soll künftig eine von Wissenschaftsministerium, Betriebsrat und ÖH beschickte Generalversammlung über deren Budget, Preispolitik, Nachhaltigkeit, strategische Ausrichtung und Geschäftsführung entscheiden. Außerdem sollen an den mehr als 45 ÖMBG-Standorten Mensenräte bei Speiseplan und Rahmenbedingungen mitbestimmen. Generell sollen an Hochschulen nur noch Betriebe Mensen führen dürfen, die nicht gewinnorientiert sind. Außerdem soll es an jedem Standort ein günstiges Standardmenü um drei Euro geben.
Laut Studierendensozialerhebung hatten zuletzt sechs von zehn Studierenden ein Einkommen unter der Armutsgrenze, knapp 17 Prozent des Einkommens fließen im Schnitt in Lebensmittel.
ARCHIV - 30.03.2026, Sachsen, Dresden: Eine Köchin garniert eine Schüssel mit Garnelen. (zu dpa: «Studierendenwerke kämpfen gegen steigende Mensa-Preise») Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






