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Neues Tool soll bei Bewältigung von Klimarisiken unterstützen

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Vorhandene Informationen sollen leichter umsetzbar werden
©Afp, APA, JOE KLAMAR
Entscheidungsträger benötigen dringend Informationen darüber, wie auf Auswirkungen des Klimawandels wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Brände reagiert werden soll. Ein Forschungsteam um Michaela Werning vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien stellte nun im Fachjournal "Nature Climate Change" ein neues Instrument namens "Climate Impact Taxonomy" vor, das basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Weltklimarats IPCC maßgebliche globale Klimabewertungen in Leitlinien umwandelt, die bei Bedarf genutzt werden können.

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"Sich in den IPCC-Berichten zurechtzufinden, kann aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität eine Herausforderung sein", erklärte Werning in einer Aussendung. Bei ihrer Arbeit gehe es weniger darum, neue klimawissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, als vielmehr darum, vorhandene Informationen umsetzbar zu machen. Das neue Tool biete einen leichteren Einstieg, indem es systematisch alle 35 vom IPCC identifizierten klimatischen Einflussfaktoren direkt mit konkreten Risiken verknüpft und Beispiele dafür liefert, wie diese Risiken angegangen werden können.

Das Forschungsteam hebt mehrere wichtige Muster in seiner Systematik hervor: So spielt sich mehr als die Hälfte der Kombinationen aus Klimagefahren und daraus resultierenden Risiken vorwiegend auf regionaler Ebene ab. Das unterstreiche, dass viele Klimaauswirkungen von einzigartigen regionalen Bedingungen bestimmt werden. Weiters zeigte sich eine fast gleichmäßige Verteilung zwischen allmählichen Klimaveränderungen und Extremereignissen. Aus diesem Grund sollten den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern zufolge Kapazitäten nicht nur für den Umgang mit solchen Ereignissen aufgebaut werden, sondern auch für die Planung auf längeren Zeithorizonten.

Service: Climate Impact Taxonomy: https://climate-impact-taxonomy.iiasa.ac.at/ ; Link zum Paper: https://doi.org/10.1038/S41558-026-02717-7

Picture taken on September 12, 2025 shows a flag with a logo in front of the International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) located in a Habsburg palace in the Lower Austrian town of Laxenburg near Vienna. Revelations that a Russian researcher collaborated with a fund linked to espionage and sanctioned by the European Union have had no consequences in Austria, where his international institute supported by EU money is based..In recent years, the EU member has seen several cases linked to suspected spying for Russia, tarnishing its reputation within Western intelligence services and prompting it to consider legislative changes. The latest case centres on Dmitry Erokhin, a research scholar at the IIASA. The renown institute was founded during the Cold War to promote scientific exchanges between East and West. (Photo by Joe Klamar / AFP)

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