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Neues Studienjahr bringt Psychotherapie- und kürzeres Lehramtsstudium

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++ ARCHIVBILD ++ Am 1. Oktober startet fast überall das neue Studienjahr
©SOEREN STACHE, Pa, APA
Das am 1. Oktober an den meisten Hochschulen beginnende neue Studienjahr 2026/27 bringt unter anderem erstmals ein Psychotherapie-Masterstudium an öffentlichen Universitäten sowie den Start für die verkürzte Ausbildung der Lehrkräfte für die Sekundarstufe. An Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen beginnen neue Elementarpädagogik-Studien, außerdem wird an den ersten Hochschulen auch ein Mensa-Menü für fünf Euro ausgerollt.

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Mit dem Wintersemester 2026/27 wird an zehn Universitäten das neue Masterstudium Psychotherapie mit insgesamt 500 Studienplätzen angeboten. Wie in der Medizin sind 75 Prozent der Plätze für Österreicherinnen und Österreicher vorgesehen. Bisher wurden Psychotherapeutinnen und -therapeuten ausschließlich an privaten außeruniversitären Ausbildungseinrichtungen oder Privatunis ausgebildet, für das zweijährige Propädeutikum und das - je nach Fachrichtung - drei- bis sechsjährige Fachspezifikum sind dabei Kosten von mehreren zehntausend Euro angefallen. Nun gibt es eine neue Struktur: Auf ein fachlich passendes Bachelorstudium folgt das zweijährige Masterstudium für Psychotherapie. Dritter Ausbildungsteil ist dann eine postgraduelle psychotherapeutische Fachausbildung bei Psychotherapeutischen Fachgesellschaften, während der man schon unter Supervision therapeutisch arbeiten kann.

Ein Jahr nach dem neuen Studium für das Volksschullehramt startet im Wintersemester 2026/27 außerdem das neue Lehramtsstudium für die Sekundarstufe. Angehende Lehrkräfte für Mittelschulen, AHS und Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) müssen künftig ein dreijähriges Bachelor- und ein zweijähriges Masterstudium absolvieren. Die Ausbildung wird damit um ein Jahr verkürzt.

Deutlich ausgeweitet wird das Angebot akademischer Studien für angehende Kindergartenpädagoginnen. An sieben Pädagogischen Hochschulen (PH) und drei Fachhochschulen beginnen neue Bachelorstudien für Elementarpädagogik mit insgesamt 160 Plätzen. Bisher gab es solche Angebote nur vereinzelt. 50 zusätzliche Studienplätze gibt es ab diesem Studienjahr auch in der Medizin.

Bereits mit September ist die Studienbeihilfe gestiegen: Sowohl die Sätze als auch die Zuverdienstgrenze werden um 2,7 Prozent angehoben. Mit dem Wintersemester starten an den ersten Hochschulen auch Programme zur Umsetzung eines warmen Mensenmenüs, das für Studierende statt regulär zehn weniger als fünf Euro kosten soll. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweilige Universität bei der Initiative mitmacht und zwölf Qualitätskriterien wie etwa gesundes Essen oder nachhaltige Beschaffung eingehalten werden - dann finanziert das Wissenschaftsministerium einen bestimmten Prozentsatz.

Daneben stehen auch einige hochschulpolitische Entscheidungen am Programm: Bis Ende Oktober muss das neue Universitätsbudget für die Jahre 2028 bis 2030 stehen - zuletzt sorgten Kürzungsvorschläge bei den Unis für Proteste. Im ersten Quartal 2027 soll außerdem die Hochschulstrategie 2040 fertig ausgearbeitet sein.

ARCHIV - 24.09.2024, Brandenburg, Eberswalde: Ein Schild «Hochschule» mit einem Pfeil steht in der Eberswalder Innenstadt an der Straße vor einem Park. (zu dpa: «Geld für Hochschulen - Wird bald nachverhandelt?») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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