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Gemeinsam würden sie Daten und Bilder für die Wettervorhersage und die Klimaüberwachung in Europa und Nordafrika mit großer Detailgenauigkeit liefern und helfen, den Schutz vor Extremwetterereignissen zu verbessern. Der neue Satellit ist mit einem "Lightning Imager" ausgestattet, der kontinuierlich nach Blitzen sucht, und einem "Flexible Combined Imager", der die Erdoberfläche aus der Umlaufbahn in zehn Minuten abtasten kann und Bilder von sich schnell entwickelnden Wettersystemen erstellt.
Ein "Hightech-Kameradeckel" von Beyond Gravity Austria mit einem Durchmesser von etwa einem Meter soll die Satellitenkamera während des Raketenstarts vor Verunreinigungen schützen. Nach den starken Erschütterungen beim Start werden die optischen Instrumente des Satelliten zudem mit Mechanismen zur Nachfokussierung dabei unterstützt, wieder scharf zu sehen. Steuerungselektronik aus Österreich hilft den Angaben zufolge auch bei der Ausrichtung der Solarflügel und der großen Antenne des Satelliten. Außerdem hat Beyond Gravity Austria eine Thermalisolation aus mehreren Schichten ultradünner Spezial-Polyimidfolien beigesteuert, die den Satelliten vor extremer Kälte und Hitze abschirmen soll und "im Vakuum des Weltraums die Isolationswirkung einer meterdicken Ziegelmauer entfaltet", so das Unternehmen in einer Aussendung.
