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Mehr Praxisnähe an Tourismusschulen durch neue Lehrpläne

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Lehre soll näher an da sechte Leben
Der Unterricht an den Tourismusschulen soll mit den neuen Lehrplänen ab dem Schuljahr 2027/28 noch stärker an den Anforderungen der Praxis ausgerichtet werden. Durch deutlich mehr Freiheit bei Stundentafeln, Unterrichtsinhalten und -organisation sollen die 27 Standorte außerdem flexibler auf die Bedürfnisse der regionalen Tourismusbetriebe und Schülerinteressen eingehen können, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung von Bildungs- und Wirtschaftsministerium.

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So soll etwa der neue Gegenstand "Touristischer Echtbetrieb" mit einem Fokus auf dem Einsatz digitaler Werkzeuge die Praxisorientierung stärken. Digitale Anwendungen sollen auch in den Fächern "Marketing und touristische Trends" und "Wirtschaft, Finanzmanagement und unternehmerisches Handeln" ein Schwerpunkt sein, neu am Stundenplan steht außerdem "Recht und Demokratie". Bei der zweiten lebenden Fremdsprache werden künftig interkulturelle Kompetenzen, mündliche Kommunikation und der KI-Einsatz stärker berücksichtigt. Die schriftliche Kommunikation soll noch stärker auf touristische Anwendungsfelder ausgerichtet sein.

Als Querschnittsmaterien sind in den neuen Lehrplänen in allen Fächern Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Demokratiebildung, Individualisierung und reflektierendes Lernen verankert. In die Entwicklung der neuen Lehrpläne waren neben Schüler-, Lehrer- und Direktorenvertretung und Bildungsexperten auch Vertreter von Wirtschaft, Arbeitnehmern und Wirtschaftsministerium eingebunden.

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