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Land Niederösterreich unterstützt Forschung zu mobilem Wetterradar

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Extreme Wetterereignisse sollen künftig schneller erfasst werden
©APA/APA/dpa/Julian Stratenschulte
Das Land Niederösterreich startet mit dem European Severe Storms Laboratory (ESSL) in Wiener Neustadt, einer Forschungseinrichtung für Extremwetter in Europa, ein Projekt für ein mobiles Wetterradar zum Einsatz im Zivil- und Katastrophenschutz. Ziel sei, extreme Wetterereignisse künftig schneller und präziser zu erfassen. 60.000 Euro werden laut einer Aussendung vom Samstag zur Verfügung gestellt.

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"Unser Land wird immer wieder von Naturkatastrophen und Extremwetterereignissen getroffen. Daher nutzen wir moderne Forschung, um Wetterlagen zu beobachten und zu analysieren", so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP). Damit soll im Ernstfall die mögliche Vorbereitungs- und Reaktionszeit steigen.

Mobile Wetterradarsysteme könnten eine wichtige Ergänzung sein, weil sie flexibel dort einsetzbar seien, wo kurzfristig besonders genaue Daten gebraucht werden. Es werde daher unter anderem untersucht, welche technischen Lösungen geeignet seien und wie die Daten in bestehende Systeme integriert werden könnten.

"Kleine, mobile Wetterradarsysteme gewinnen im internationalen Zivil- und Katastrophenschutz zunehmend an Bedeutung. In den vergangenen Jahren wurden hier große technologische Fortschritte erzielt", betonte Alois M. Holzer, Leiter des ESSL-Forschungszentrums in Wiener Neustadt.

HANNOVER - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Julian Stratenschulte

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