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Italien kürzt Schulpersonal angesichts der demografischen Krise

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Demografische Krise in Italien
©APA, GEORG HOCHMUTH, Themenbild
Italiens Regierung baut die Zahl der Lehrkräfte und des Hauspersonals an Schulen ab. Grund ist die sinkende Geburtenrate, wodurch immer weniger Kinder Schulen besuchen. Gewerkschaften, Schulleitungen und Oppositionsparteien protestieren gegen die Maßnahmen. Der vom Kabinett vergangene Woche gebilligte Budgetentwurf sieht eine Reduktion der Zahl der Lehrkräfte ab dem Schuljahr 2027/28 um 4.925 Stellen und die der nicht unterrichtenden Beschäftigten um 2.049 Stellen vor.

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Zudem soll eine Obergrenze von 75 Prozent für die Wiederbesetzung frei werdender Stellen im öffentlichen Dienst eingeführt werden. Nach Schätzungen der Regierung sollen dadurch im Zeitraum 2027/28 Einsparungen von 336 Millionen Euro erzielt werden.

Die Maßnahmen kommen zu bereits beschlossenen Kürzungen hinzu. Das Budgetgesetz für 2025 hatte eine Verringerung der Zahl der Lehrkräfte um 5.660 Stellen ab dem Schuljahr 2025/26 sowie einen Abbau von 2.174 Stellen beim nicht unterrichtenden Personal ab 2026/27 enthalten.

Italien steht vor einer der schwersten demografischen Krisen Europas. Nach offiziellen Angaben sank die Zahl der Kinder und Jugendlichen an Volksschulen und weiterführenden Schulen von 8,4 Millionen im Schuljahr 2017/18 auf 7,7 Millionen im Schuljahr 2024/25.

Die rechtsgerichtete Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat angesichts der EU-Vorgaben zur Begrenzung des Haushaltsdefizits und der stark gestiegenen Energiekosten nur begrenzten finanziellen Spielraum. Die Belastungen treffen eine Wirtschaft mit schwachem Wachstum. Die Regierung hat vergangene Woche das Budgetgesetz für 2027 vorgestellt, das Maßnahmen im Wert von 26 Mrd. Euro vorsieht.

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