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Die TU Graz setzt auf einen neuen Schwerpunkt in der Akustikforschung. Geplant sind einschlägige Professuren, ein neues Institut für Akustik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie ein neuer englischsprachiger Masterstudiengang in "Engineering Acoustics".
Die dazu notwendige neue Infrastruktur und ihre Laborräume sollen sowohl von der TU Graz wie auch der Kunstuni Graz zur Verfügung stehen. Auch das Institut für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation sowie das Institut für Grundlagen und Theorie der Elektrotechnik der TU Graz sollen in den Komplex in der Sandgasse einziehen. Insgesamt entstehen dafür 5.400 Quadratmeter Nutzfläche, in die die Bundesimmobiliengesellschaft rund 75 Millionen Euro investiert.
"Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir einen europaweit sichtbaren Leuchtturm der Akustikforschung", betonte der Rektor der TU Graz, Horst Bischof. "Dass die TU Graz und weitere Grazer Universitäten ihre Stärken verbinden und auch Forschung zu nachhaltigem Bauen unmittelbar in das Gebäude einfließt, zeigt, was möglich wird, wenn wir über einzelne Institutionen hinausdenken und kooperieren", wurde Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) in der Aussendung zitiert. Das Wissenschaftsministerium stellt der TU Graz für die Einrichtung und Übersiedlung fünf Millionen Euro zur Verfügung.
Der zweistufige Wettbewerb für den Neubau sowie das freiraumplanerische Gesamtkonzept wurde soeben gestartet. Das Graz Center of Sustainable Construction wird seine Expertise in den Bereichen nachhaltige Baustoffe, Kreislaufwirtschaft und Baustoffeinsparung einbringen. Planungsbüros können ihre Entwürfe bis Ende Oktober einreichen. Im Frühjahr 2027 soll das Ergebnis präsentiert werden.
Der Campus Inffeldgasse ist der größte der drei Campusstandorte der TU Graz. In den vergangenen fünf Jahren wurde er bereits um die Gebäude Cybersecurity Campus Graz, Data House und SAL Building erweitert.
GRAZ - ÖSTERREICH: FOTO: APA/TU Graz
