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Erwärmung von Italiens Meeren setzt sich fort

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Zweithöchster Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982
Die Durchschnittstemperatur der italienischen Meere hat 2025 mit 20 Grad Celsius den zweithöchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1982 erreicht. Sie lag um 1,18 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, geht aus dem Klimabericht 2025 des italienischen Umweltinstituts ISPRA hervor. Im Juli und August 2025 wurden durchschnittliche Wassertemperaturen von 26,64 beziehungsweise 26,48 Grad gemessen.

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Auch an Land setzte sich der Erwärmungstrend fort. Die mittlere Lufttemperatur lag 2025 um 1,03 Grad über dem Referenzwert von 1991 bis 2020. Mit Ausnahme von Oktober und November 2025 waren alle Monate wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Besonders auffällig war der Juni, der mit einer Abweichung von plus 3,23 Grad der zweitwärmste seit Beginn der Messreihe nach dem Rekordjahr 2003 war.

Alle Jahreszeiten fielen wärmer als im Durchschnitt der vergangenen Jahre aus. Der Sommer lag mit einer Abweichung von plus 1,46 Grad auf Platz vier der wärmsten Sommer seit 1961. Auch Winter und Frühjahr gehörten zu den wärmsten der Messreihe, während der Herbst mit plus 0,16 Grad vergleichsweise geringe Abweichungen verzeichnete.

Regional entwickelten sich die Niederschläge unterschiedlich. In Norditalien fielen sieben Prozent mehr Niederschläge als im langjährigen Mittel, was die Wasserversorgung verbesserte. In Mittelitalien entsprachen die Niederschläge weitgehend dem Durchschnitt, während sie im Süden um fünf Prozent unter dem Mittelwert lagen.

Nach Angaben von ISPRA bestätigt der Bericht den langfristigen Erwärmungstrend. Seit dem Jahr 2000 seien in nahezu allen Jahren überdurchschnittliche Lufttemperaturen registriert worden. Die ISPRA-Präsidentin, Maria Alessandra Gallone, erklärte, der Klimawandel sei keine Herausforderung der Zukunft mehr, sondern bereits Realität. Die Klimaziele seien erreichbar, erforderten jedoch eine schnellere Umsetzung von Emissionsminderungen sowie verstärkte Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

This photograph shows the Filicudi island and the Mediterranean Sea, on January 8, 2026. (Photo by Sameer Al-DOUMY / AFP)

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