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Jährlich werden an der Universitätsklinik Blutproben von derzeit rund 78.000 Neugeborenen aus ganz Österreich untersucht - und zwar im Rahmen des Eltern-Kind-Passes kostenlos. Die Blutabnahme erfolgt 36 bis 72 Stunden nach der Geburt, meist an der Ferse.
Aktuell können durch das Programm jährlich bei etwa 130 Babys behandlungsbedürftige Erkrankungen rasch erkannt werden. "In den letzten Jahren haben neue Therapieoptionen - etwa bei angeborenen Immundefekten - die Bedeutung des Screenings zusätzlich erhöht, weil ein früher Behandlungsstart direkt über den Krankheitsverlauf entscheidet", betonte Susanne Greber-Platzer, Leiterin des Screening-Programms.
Heute umfasst das Programm mehr als 30 Krankheitsbilder, darunter Hormonstörungen, Stoffwechselerkrankungen, cystische Fibrose, spinale Muskelatrophie und schwere angeborene Immundefekte. Neue Erkrankungen werden auf Basis klar definierter Kriterien aufgenommen.






