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18 Nachwuchsforschende erhalten ASTRA-Preise des FWF

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Der Wissenschaftsfonds FWF hat, parallel zum renommierten Wittgenstein-Preis, wieder die ASTRA-Preise an "fortgeschrittene Postdocs auf dem Weg an die Spitze ihres Forschungsfeldes" verliehen: 18 Forschende, darunter elf Frauen, erhalten jeweils rund eine Million Euro, um ihre Projekte in den nächsten fünf Jahren zu verwirklichen. Die ASTRA-Preise wurden zum zweiten Mal vergeben. Sie haben die START-Preise und das Frauen vorbehaltene Elise-Richter-Programm ersetzt.

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Die geförderten Projekte stammen zu je einem Drittel aus den Naturwissenschaften und der Technik, aus der Biologie und Medizin sowie aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Vier der ausgezeichneten Nachwuchsforschenden sind an der Universität Wien tätig, drei an der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien, zwei an der Technischen Universität (TU) Graz, und je eine Person ist laut Aussendung den Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der TU Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der Universität und der Kunstuniversität in Linz sowie der Universität Klagenfurt zuzuordnen.

Für die Karriereförderpreise haben sich in dieser Ausschreibungsrunde 170 Forschende beworben. Für die Auszeichnung stand auch heuer wieder ein Gesamtfördervolumen von 22 Millionen Euro zur Verfügung. Neben den 18 ASTRA-Preisträgern erhalten acht weitere Wissenschafterinnen und Wissenschafter mit dem "Merit Award" eine Anschubfinanzierung für ihre Forschung in Höhe eines durchschnittlichen FWF-Projekts (bis zu 450.000 Euro).

Das sind die ASTRA-Preisträger mit ihren Projekten:

- Mahmoud Abdellatif (Dem Herz helfen, gesund zu altern; Meduni Graz)

- Matija Bucic (Die Mathematik komplexer Netzwerke entschlüsseln; Uni Wien)

- Marta Campiglio (Den Mechanismus der Muskelbewegung entschlüsseln; Meduni Innsbruck)

- Carlos Eduardo Cancino-Chacón (Computergestützte Musikproben ermöglichen; Uni Linz)

- Christian Dorninger (Den Zusammenhang von industrieller Infrastruktur und globaler Ungleichheit verstehen; Boku)

- Katja Fahrion (Mit Sternhaufen das Universum vermessen; Uni Wien)

- Isabella Fritz (Das Sprachgehirn entschlüsseln; ÖAW)

- Anna Galler (Quantenmaterialien für die Elektronik der Zukunft entwickeln; TU Graz)

- Bettina Glasl (Verstehen, wie die mikrobielle Welt im Inneren von Tieren funktioniert; Uni Wien)

- Kathrin Göritzer (Erforschen, wie Antikörper das Gleichgewicht im Darm steuern; Boku)

- Daniel Hörcher (Mobilität als Taktgeber der urbanen Wirtschaft neu denken; Wirtschaftsuni Wien)

- Jose Julian Valenzuela (Die Resilienz von Nutzpflanzen stärken; Boku)

- Bettina Könighofer (Neue Grundlagen für eine vertrauenswürdige KI erforschen; TU Graz)

- David Krych (Den neuen Menschen spielen; Kunstuni Linz)

- Anna Lopatina (Die Strategien der Immunabwehr entschlüsseln; Meduni Wien)

- Anne Sophie Meincke (Feministische Philosophie neu denken durch Prozessmetaphysik; Uni Klagenfurt)

- Sarah Pati (Die Qualität von Trinkwasser verbessern; Uni Wien)

- Fangyuan Yang (Neue Quanteneffekte in ultradünnen Materialien erforschen; TU Wien)

(S E R V I C E - Internet: https://www.fwf.ac.at/ )

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/FWF/Der Knopfdrücker

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