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Wie lange es dauern kann, bis eine passende Spenderlunge gefunden ist, ist bisher nicht bekannt. Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose. Dabei bilden sich Narben im Lungengewebe, was unter anderem Atemnot verursachen kann. Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin hatte sich jüngst verschlechtert. Sie war mehrmals mit einem Sauerstoffgerät gesehen worden - norwegischen Medien zufolge zuletzt am Donnerstag, als sie kurzzeitig im Osloer Universitätskrankenhaus war, dieses aber nach wenigen Stunden wieder verließ.
Während sie auf eine neue Lunge warte, werde die Kronprinzessin ihr offizielles Programm nicht wie gewohnt durchführen können, teilte der Hof mit. Auch für die Kronprinzenfamilie hat Mette-Marits Gesundheitszustand demnach Konsequenzen. So werde das Kronprinzenpaar nicht wie geplant im August seine silberne Hochzeit feiern. Kronprinz Haakon (52) werde längere Reisen begrenzen, um mehr Zeit mit seiner Frau zu verbringen. Erst kürzlich hatte Haakon eine Japan-Reise abgebrochen, um Mette-Marit am Donnerstag ins Krankenhaus zu begleiten.
Der Kronprinz werde auch an der goldenen Hochzeit des schwedischen Königspaares im Juni nicht teilnehmen, hieß es in der Mitteilung. Prinzessin Ingrid Alexandra (22), die Tochter von Mette-Marit und Haakon, ist von ihrem Auslandsaufenthalt an der Universität Sydney zurück nach Oslo gereist, um näher bei ihrer Familie zu sein. Ihr Bruder, Prinz Sverre Magnus (20), soll dem Hof zufolge wie geplant ab Herbst an einer Universität in Europa studieren. Jedoch wolle er nach Hause kommen, wenn "die Situation es erfordere".
Marius Borg Høiby hat wegen der schweren Lungenkrankheit seiner Mutter die Entlassung aus der Untersuchungshaft beantragt. Das teilte der Anwalt des Sohns der norwegischen Kronprinzessin der Nachrichtenagentur NTB mit. NTB zufolge hatte der 29-Jährige am Donnerstagabend im Gefängnis Besuch von seinen Halbgeschwistern Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) bekommen, den Kindern von Mette-Marit und Kronprinz Haakon (52).
Marius Borg Høiby ist in 40 Punkten, darunter wegen vier Vergewaltigungen, angeklagt. Schon seit Beginn der Verhandlung Anfang Februar sitzt er in U-Haft. Er hatte gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen. Bereits zweimal hat Høiby seine Freilassung beantragt, zuletzt wollte er die Zeit bis zur Urteilsverkündung mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause verbringen. Bisher hat das Gericht alle Anträge auf Entlassung aus der U-Haft abgelehnt.
Das Gerichtsverfahren gegen Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung war Ende März zu Ende gegangen. Das Urteil wird am 15. Juni erwartet.






