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Wie die Stiftung Gesundheitswissen erklärt, kann aber grundsätzlich jeder und jede als Gesundheitsinfluencer auftreten. Zum Teil gehen Kanäle mit hohen Klickzahlen und unterhaltsamer Aufmachung also auch auf medizinische Laien, Unternehmer, Agenturen oder Dienstleister zurück.
Fachliche Korrektheit und Unabhängigkeit ist hier längst nicht immer garantiert. Der Stiftung zufolge verbreiten diverse Medfluencer-Accounts auf Tiktok, Instagram und Co. zum Beispiel immer wieder riskante Bräunungsmethoden oder teilen Informationen mit Bezug auf Sonnenschutz, die dem medizinischen Forschungsstand widersprechen.
Woran also lassen sich vertrauenswürdige Accounts, die verlässliche Gesundheitsinformationen anbieten, erkennen? Medfluencer zu einer bestimmten Erkrankung oder einem Gesundheitsthema seien dann Experten, wenn sie echtes Expertenwissen besitzen, so die Stiftung.
Dafür spricht zum Beispiel eine bestimmte Berufsausbildung und -erfahrung im medizinischen Bereich. Patienten mit einer seltenen Erkrankung können ebenfalls eine Expertenmeinung besitzen. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass es um eine Einzelwahrnehmung geht, die nicht auf jeden zutreffen muss.
Die Experten der Stiftung raten, auf folgende Punkte zu achten, um zu klären, ob ein Account vertrauenswürdig ist:
Hellhörig sollte man hingegen unter anderem werden, wenn gar nicht klar wird, wer genau hinter einem Account steckt, die Expertise nur vage beschrieben wird (etwa mit Coach oder Trainer), Beiträge hauptsächlich dazu dienen, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben oder Influencer gar Heilungsversprechen machen ("Nie wieder Übergewicht").
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Niklas Graeber/Niklas Graeber
