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Sie führt mit einem Lachen fort: "Aber wenn ich mir einen Film wie 'F1' anschaue, denke ich mir: 'F1' wurde von einer KI gemacht. Oder etwa nicht?" In dem Gespräch erzählt die Schauspielerin ("Taxi Driver") unter anderem, in welchen Bereichen in der Filmindustrie die Arbeit von KI inzwischen die von echten Menschen ersetzt habe. Mit Blick auf den Formel-1-Film erläutert Foster ihren Verdacht: "Ich meine, der Aufbau entsprach genau dem, was man in der Schule lernt. Die Schauspieler sprechen ihre Texte genau so, wie sie geschrieben wären, wenn ein Computer genau das schreiben würde, was für diesen Moment richtig wäre."
Sie mutmaßt: Den Machern des Films sei es gelungen, "die Technologie so zu beherrschen, dass sie etwas Großes und Schönes geschaffen haben - wobei möglicherweise ein Großteil der Informationen aus anderen Quellen stammt". In "F1" spielt Pitt den gealterten Formel-1-Piloten Sonny Hayes, der aus dem Ruhestand geholt wird, um ein erfolgloses Team vor dem Aus zu bewahren. Der Film, der von Formel-1-Superstar Lewis Hamilton Co-produziert wurde, war vergangenen Sommer ein Kino-Hit, wurde für vier Oscars nominiert und gewann in der Kategorie bester Ton.
Der Einsatz von KI ist in Hollywood umstritten. Zu den Kritikern gehört unter anderem US-Regisseur Steven Spielberg, der nach eigenen Angaben beim Filmemachen darauf verzichtet. "Es gibt einen Platz für Kl in der Medizin und in der Forschung. Aber ich nutze KI nicht mal als Werkzeug für Recherche", sagte der 79-Jährige dem Magazin "Stern" im Mai und richtete einen Appell an das US-Kino: "Hollywood muss verhindern, dass KI uns ersetzt."
Offener zeigte sich der deutsche Regisseur Roland Emmerich ("Independence Day"). Er habe KI in seinen Filmen bislang noch nicht genutzt, aber natürlich könne man die Technik auch nicht außen vor lassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur im Mai: "Wenn es nötig ist, werde ich das benutzen."






