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Weltweit warnen rechte und rechtsextreme Parteien vor einer um sich greifenden "Wokeness" - häufig werden dabei Transpersonen ins Fadenkreuz genommen. Überbordende Rechte einer Minderheit würden zu Lasten der Mehrheitsgesellschaft zu sehr in den Fokus gerückt, so das gängige Narrativ. "Die einzige Partei, die wirklich ständig vom Gendern, Trans und Woke-sein spricht, ist die FPÖ selbst. 5-6 Mal pro Woche, fast doppelt so oft wie alle anderen Parteien zusammen. Das grenzt an Besessenheit", kommentierte Lindner das Ergebnis gegenüber der APA. Laut der Auswertung machen allen voran die Freiheitlichen "trans" zum Thema im Nationalrat. 117 Mal kam das Schlagwort in den letzten drei Jahren in Reden, Anfragen und Anträgen der Freiheitlichen vor, keine andere Partei schafft auch nur zehn Nennungen.
Auch von "Frühsexualisierung" sprechen quasi nur die Blauen. 67 Mal kam der Vorwurf - der sich oftmals gegen Dragqueens und Auftritte solcher vor Kindern richtete - in Anträgen und Anfragen vor. Auch hier gilt: Für die anderen Parteien ist das eher ein Minderheitenthema, keine andere Partei nutzte den Begriff öfter als vier Mal (Grüne). Ein nahezu identes Bild zeigt sich beim Begriff "woke", wo die FPÖ für 60 von 70 Nennungen verantwortlich ist. Auch das "Gendern" beschäftigt am meisten die Freiheitlichen, 54 Prozent aller Nennungen in den letzten drei Jahren stammen von Ihnen.
Auch bei den Presseaussendungen, die sich Gender oder Transpersonen widmen, ist die FPÖ absoluter Spitzenreiter. Mit 95 Prozent aller Nennungen des Wortes "woke" entstammen fast alle Aussendungen zum Thema einer blauen Feder. Auch die Schlagworte Gender (61 Prozent), trans (68 Prozent) oder Frühsexualisierung (73 Prozent) bringt zum größten Teil die FPÖ aufs Tapet. Insgesamt fand der Parlamentsdienst 802 Nennungen der untersuchten Begriffe in Aussendungen und im Parlament in den letzten drei Jahren.






