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Das israelische Militär teilte mit, es habe mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen, um Bedrohungen für die eigenen Sicherheitskräfte auszuschalten. Die von der radikal-islamischen Hamas geführte Regierung im Gazastreifen schilderte den Hergang anders: Eine israelische Spezialeinheit sei bei einem Einsatzversuch in Gaza-Stadt entdeckt worden, erklärte Medienbüro-Direktor Ismail al-Thawabta. Daraufhin habe Israel schwere Luftangriffe mit mehr als zehn Kampfflugzeugen geflogen.
Wie Sanitäter weiter berichteten, wurde bei einem anderen Vorfall im zentralen Gazastreifen ein Mädchen getötet worden. Israelische Truppen hätten östlich von Deir al-Balah das Feuer eröffnet. Dabei habe es auch Verletzte gegeben.
Eine von den USA unterstützte Waffenruhe hatte im Oktober 2025 die schweren Kämpfe im Gazastreifen gestoppt. Israelische Luftangriffe endeten damit jedoch nicht. Das Militär will mit solchen Einsätzen nach eigenen Angaben Angriffe der Hamas und anderer militanter Gruppen vereiteln. Die Hamas wirft Israel hingegen vor, die Waffenruhe zu verletzen und Bemühungen um einen umfassenderen US-Plan für ein Ende des Krieges zu untergraben. Dieser Plan sieht einen weiteren israelischen Truppenabzug aus Gaza sowie die Entwaffnung der Hamas vor.
Den Behörden in Gaza zufolge sind seit Beginn der Feuerpause mehr als 1.300 Palästinenser getötet worden. Auf israelischer Seite fielen nach Militärangaben vier Soldaten.
