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Für ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker markiert der 11. September 2001 bis heute einen Wendepunkt in der Geschichte, "der unser Verständnis von Sicherheit und Freiheit nachhaltig verändert hat". Österreich bekennt sich laut Aussendung des Bundeskanzleramts zu einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Terrorismus und Extremismus, "in jeder Form und unabhängig davon, aus welcher ideologischen oder religiösen Richtung er kommt".
Wer die Grundwerte unserer offenen, pluralistischen Gesellschaft nicht respektiere, müsse mit der vollen Konsequenz des Rechtsstaates rechnen. "Heute wie damals stehen wir entschlossen an der Seite all jener, die für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein friedliches Miteinander eintreten."
Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kamen fast 3.000 Menschen ums Leben, als Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon - Hauptsitz des Verteidigungsministeriums - bei Washington. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten. Welches Ziel die Entführer mit der vierten Maschine hatten, ist bis heute unklar.
Während der Zeremonie in New York werden mehrere Schweigeminuten abgehalten. Erstmals soll in diesem Jahr so auch der Opfer gedacht werden, die an den Folgen der Anschläge vom 11. September gestorben sind. Nach Angaben der US-Regierung hat die Zahl der Menschen, die durch gesundheitliche Probleme infolge der Anschläge gestorben sind, die der Opfer am Tag der Anschläge selbst bereits "weit überschritten".
Die zentrale Gesundheitsbehörde der USA (CDC) verzeichnet bisher etwa mehr als 57.000 Fälle von Krebs infolge der Anschläge. Durch den Einsturz der 400 Meter hohen Türme und anhaltender Brände entstand ein hochgiftiger Cocktail aus pulverisiertem Beton, Glas, Gipskarton, verbrannten Kunststoffen und weiteren Schadstoffen, der die Luft auch Wochen nachher noch stark gesundheitsschädlich machte.
The new 9/11 Memorial Wall is seen at One Police Plaza in New York, on September 9, 2026. (Photo by kena betancur / AFP)
