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Die mit der Regierung verbündeten Kräfte hätten ihre Waffen und Ausrüstung aus Mokka in ein Gebiet südlich der Stadt verlegt, sagten Militärkreise. Dies sei Teil einer Neuordnung der Truppenstationierung in dem Gebiet nahe der Meerenge Bab al-Mandab.
Houthi-nahe Medien und Nutzer sozialer Netzwerke verbreiteten Videos, die Patrouillen der Miliz innerhalb von Mokka zeigen sollen. Die Aufnahmen konnten nicht unabhängig verifiziert werden.
Die Nationalen Widerstandskräfte, die Mokka bisher kontrollierten, zogen sich zurück. Er habe die Kämpfer angewiesen, sich an einen sicheren Ort südlich der Stadt zurückzuziehen, teilte Kommandant Tarik Salih mit, der Neffe des getöteten Ex-Präsidenten Ali Abdullah Salih. Die Houthi seien an mehreren Fronten nach Mokka vorgedrungen und die Truppen an der Westküste dabei einen "schweren Preis" gezahlt.
Mokka liegt unmittelbar nördlich der Meerenge Bab al-Mandab. Sie ist neben der Straße von Hormuz eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten. Von Mokka aus können die Huthi Handels- und andere Schiffe im Roten Meer noch gezielter angreifen oder stören als zuvor. Die Houthi hatten dort in vergangenen Jahren mehrfach Schiffe angegriffen und teils versenkt oder diese gekapert.
Seit Ausbruch des Iran-Kriegs wird der Bab al-Mandab als alternative Handelsroute genutzt, um Ausfälle durch die Straße von Hormuz etwas zu kompensieren. Nach einigen Jahren ohne größere Kämpfe ist der Konflikt im Zuge des Iran-Kriegs nun erneut aufgeflammt.
Die Huthi hatten Saudi-Arabien am Mittwoch vorgeworfen, mit Kampfjets in verschiedenen Provinzen mehr als 50 Luftangriffe geflogen zu haben. Das Königreich war 2015 militärisch in den Krieg eingetreten und suchte in vergangenen Jahren einen Ausweg. Die Bedrohung aus dem benachbarten Jemen, von wo aus die Huthi Ölanlagen und zivile Ziele in Saudi-Arabien angriffen, hält aber an.
Der Vorsitzende des Hohen Politischen Rats der Houthi, Mahdi al-Mashat, teilte mit, die Lage in Mokka habe sich nach den Kämpfen stabilisiert. Den "irregeführten" Kämpfern, die ihre Waffen niederlegten und "zur Vernunft" zurückkehrten, wurde eine Amnestie angeboten.
Die Houthi werden vom Iran unterstützt und handeln auch im Interesse Teherans. Sie verfolgen aber vor allem eigene Absichten und wollen ihre Macht im Jemen erhalten und ausbauen.
A photo taken from the Yemeni coast southwest of the city of Taiz, shows boats floating at Bab al-Mandab Strait, in the Red Sea, on July 24, 2026. A Houthi spokesman said on July 24, that the rebels were not blocking traffic through the strategic Bab al-Mandeb Strait, after they declared a maritime embargo this week on their foe Saudi Arabia. (Photo by Khaled ZIAD / AFP) /
